SVP Ortspartei Windisch
Andreas Glarner - Aufrütteln ohne zu provozieren

Frederik Briner
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Nationalrat Glarner wagte sich in die SP-Hochburg Windisch und stellte sich von Beginn an einem Feuerwerk von Fragen. Die SVP-Sektionen Villigen und Windisch hatten in die "Sonne" eingeladen.
An Stelle eines Vortrags, den man vorbereiten und die Schwerpunkte selber wählen kann, setzte sich unser Nationalrat den ungefilterten Fragen des Publikums auf dem „heissen Stuhl“ aus.
Als dossiersicher bezeichnet man in der Regel Exekutivpolitiker. Dieser Begriff passt auch auf Andreas Glarners Antworten: Er bot klare Zahlen und Statistiken, aufrüttelnd, aber nicht provozierend. Für Fragen, die er nicht aus dem Stegreif beantworten konnte, fand er Fakten und Grafiken in seinen Dossiers und dem Smartphone praktisch simultan.
Wandern jährlich 80 000 Menschen in die Schweiz ein, benötigen wir zusätzlich nicht bloss 5000 Lehrer, sondern Schulhäuser, Strassen, Spitalbetten, Polizisten, Ärzte, Pfleger, Gefängnisse sonder Zahl.
Würde man endlich die Folgen der Massenzuwanderung als Ursache erkennen, nämlich für Stau auf Strassen, Menschenmassen in Zügen und Bahnhöfen, Zubetonierung der Schweiz, dann müsste man den Verfassungsartikel umsetzen, der nicht einmal „light“ in Kraft gesetzt wurde.
Der Versuch, ohne „Einführungsvortrag“ gleich Fragen zu beantworten, führte zu einer angeregten, sachlichen Diskussion in einer offenen, vertrauensvollen Atmosphäre. Unproduktive „Wer-hat-Recht-Diskussionen“ konnten vermieden werden.
Der SVP- Grossrat, Martin Wernli, der Bezirksparteipräsident Dominik Riner und die Grossratskandidaten aus dem Bezirk Brugg, Werner Rupp, Patrick von Niederhäusern, Doris Iten und Daniel Geissmann, beteiligten sich mit pointierten Voten an der Diskussion.
Der Moderator, Frederik Briner, dankte dem Migrationsexperten Andy Glarner herzlich.
Mit einem Augenzwinkern überreichte er das Buch „Achtung Gutmenschen! Warum sie uns nerven.“
Das „flüssige Honorar“ bestand aus Villiger Wein.
Die Küche des Gasthofs Sonne bot anschliessend einen originellen Aperitif, der grossen Anklang fand.