Männerturnverein
Aktive Bosmeler-Männerturner im Fest-Rausch

Richard Gähwiler
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7 Bilder
Warten auf die Grilladen im Feuer-Rauch
Zeit zum Diskutierenin der Runde
... alles andere ist Beilage
Kari und Röbi planen den nächsten Sternmarsch
in Hampi's "Bünzhof" lässt sich's festen
Abschluss mit Dubler's Süssspeise:-)

Aktive Bosmeler Männerturner und die Fussball-WM.

Die langjährige Bosmeler MTV-Mitglieder kennen den Anlass – den Sternmarsch mit Ziel ....?

In den 90er Jahren waren es ein paar Männerturner (u.a. Mani Pfulg, Bünzen, Kurt Gärtner, Boswil, Kari Brunner, Waltenschwil), die neben körperlicher Ertüchtigung (so hiess es damals) auch ein bisschen Geselligkeit pflegen wollten. So erfanden sie ein regelmässiges Treffen, den Sternmarsch, das beide Eigenschaften beinhaltete. Das schien allgemein Gefallen zu finden, denn seither treffen sich festfreudige Männerturner aus Bünzen, Besenbüren, Villmergen, Wohlen, Waltenschwil, und Boswil abwechslungsweise auf einem Grillplatz in einer der genannten Gemeinden. Wie der Name «Sternmarsch» erahnen lässt, wird bzw. wurde der Festort jeweils zu per pedes angesteuert. Es scheint, dass die Männerturner älter werden, denn heute geschieht dies fast ausschliesslich per Rad – im besten Falle mit Zweirad oder allenfalls auf motorisierten Rädern.

Dieses Jahr hiess der Festort Waltenschwil. Beim dekorierten «Bünzhof» fanden sie sich schliesslich über 60 «ältere Herren» die gleich zu Beginn mit einem Namensschild versehen wurden. Über die Jahre kennt man sich eigentlich visuell, vergisst zwischenzeitlich aber die Namen, was der Gemütlichkeit aber keineswegs abträglich ist. So gab es einiges zu erzählen währenddem Würste und anderes vom Schwein, Rind oder Veganes über der Grill-Glut garten. Darob vergingen die Stunden und nach dem typischen Waltenschwiler-Nachtisch aus dem Hause Dubler, machte man sich gruppeweise wieder auf den Heimweg. Es soll ja noch Männerturner geben die noch nicht pensioniert sind, für die anderntags Arbeits-Alltag gilt.

Und dann - keine 24 Stunden später trafen sich die Bosmeler-Männerturner schon wieder – beim «Public-Viewing» im WM-Zelt von Gregor Stocker. Anstelle der Turnstunde hatte Präsident Edwin zum Spiel Schweiz-Costa Rica einen Tisch reserviert. Lange vor Spielbeginn sassen sie schon da, doppelt so viele Männerturner, wie sie jeweils in de Turnstunden anzutreffen sind. Dicht gedrängt, einmal mehr mit Brot und Wurst vom Grill. Spielerisch dann vielleicht nicht das Highlight das mancher erwartet hätte, aber mit Einsatz und Glück eine Runde weiter - das Fazit des Abends. Es stehen wieder ruhigere Turner-Wochen bevor.