jungfreisinnige aargau
Abstimmung - jungfreisinnige aargau sagen Nein zum Mindestlohn

Yatin L. Shah
Drucken

Je zwei Abstimmungsvorlagen auf Bundesebene empfehlen die jungfreisinnigen aargau zur Annahme bzw. zur Ablehnung. Nein sagt die Partei zur Mindestlohn- und zur Pädophilie-Initiative. Die Mehrheit der Parteimitglieder sieht im Gegenvorschlag zur Pädophilie-Initiative die umfassendere und rechtsstaatlichere Lösung. Ohne Gegenstimmen sprechen sich die Jungfreisinnigen jedoch klar für den Gripen-Kauf aus. Die anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass die Schweizer Luftwaffe dringend einen Teilersatz benötigt. Schon heute bewegt sich die Zahl der Flieger auf einem Minimum. Auch empfiehlt die Jungpartei ein Ja zum Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung, mit welchem das Hausärztenetz gestärkt werden soll. Auf kantonaler Ebene entscheiden die Stimmbürger darüber, ob die Unterrichtssprache im Kindergarten im Grundsatz Mundart sein soll. Die Jungfreisinnigen sprechen sich gegen die Volksinitiative «Ja für Mundart im Kindergarten» aus. Die Anpassungen im Lehrplan reichen aus.

Yatin L. Shah, Präsident jf aargau: «Der Mindestlohn erschwert den Berufseinstieg für Junge und schafft falsche Anreize ohne eine Ausbildung ins Berufsleben einzusteigen.»

Severin Hohler, Medienverantwortlicher jf aargau: «Die Mindestlohn-Initiative schwächt die Wirtschaft in ländlichen Regionen und führt zu höherer Arbeitslosigkeit.»

Jan L. Severa, Finanzchef: «Vom staatlichen Lohndiktat profitiert niemand, zumal Ausweichmöglichkeiten bestünden. Auch würde es sich vermehrt lohnen, Grenzgänger einzustellen.»

Aktuelle Nachrichten