Frauenchor Seon
Ab ins Urnerland, der Frauenchor Seon auf Reisen

Karin-Mary Rupflin-Adler
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Am Wochenende nach Pfingsten war es wieder soweit, der Frauenchor Seon nahm die Strasse unter die Räder und startete dieses Mal in ein gemeinsames Wochenende auf der Alp Äsch im Unterschächental. Die Hinreise nach Altdorf wurde unabhängig voneinander in vier Privatautos durchgeführt. Um 11.15 Uhr war Besammlung am Telldenkmal in Altdorf. Die Frauen entschieden, sich gruppenweise die Geschäfte anzuschauen und sich in einem der Restaurants zu stärken. Um 14 Uhr trafen sich alle wieder im Zentrum, wo ein Erinnerungsfoto zusammen mit Tell gemacht wurde. Danach fuhren alle hintereinander ein Stück die Klausenpassstrasse hoch und bogen kurz nach Spiringen von der Strasse ab in Richtung Alp Äsch, welche ca. 2 km von der Passstrasse entfernt liegt. Beim Aussteigen hörte man aus vielen Stimmen eine Begeisterung für die wunderbare Gegend. Ausser den Kuhglocken, dem Vogelgezwitscher und dem Rauschen des Wasserfalls war nichts zu hören. Was für ein Paradies!! Zuerst wurden die Zimmer bezogen, danach servierte die Gastgeberin und Mitsängerin Susi Waldis, zusammen mit ihrem Sohn Felix, eine Urnerpastete und Kaffee draussen im Garten. Die Frauen genossen das Zusammensein sehr, haben sie ja in den Proben nicht immer oft Zeit zu Plaudern. Um wieder Appetit zu bekommen, wurde ein kurzer Spaziergang unter die Füsse genommen und die Umgebung genossen. Am Abend sass der Chor im heimeligen Stübchen und erfreuten sich am feinen Fondue und dem Wein. Nach dem Essen wurden einige Lieder gesungen, sehr zu Freude der noch anwesenden Gäste in der „Besenbeiz“. Gegen 23 Uhr suchten die Sängerinnen müde und zufrieden nach und nach ihre Zimmer auf und legten sich hin. Am Sonntagmorgen traf sich die Schar wieder ab 8 Uhr zu einem üppigen Frühstück und diskutierte über den Tagesablauf. Fünf der Sängerinnen hatten den Wunsch, auf die Oberalp hoch zu fahren und runter zu laufen. Susi Waldis nahm Kontakt auf mit dem zuständigen Herrn, der den Warenlift, der auch zur Personenbeförderung benutzt werden darf, bedient. Zu aller Freude konnte sie bestätigen, dass ab 9.30 Uhr die ersten auf die Alp hochfahren können. Inzwischen hatten sich alle anderen, ausser der Schreibenden, entschieden, auch hoch zu fahren, aber wieder mit dem Bähnchen runter zu kommen. Im Nu war das Haus leer und Ruhe kehrte ein. Gegen 11.45 Uhr erschienen die ersten Grüppchen wieder und auch die Wandersleute trudelten ein. Nun wurden alle wieder mit Zopf, Brot, Aufschnitt und Käse gestärkt, einige bestellen im „Beizli“ eine nahrhafte Gerstensuppe. Um 13.30 Uhr war es soweit, und alle verliessen mit schwerem Herzen diesen herrlichen Flecken Richtung Zuhause. Susi Waldis und ihrem Sohn Felix dankt der ganze Chor für dieses tolle Wochenende, welches allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. (KMR)

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