FDP Stadtpartei Brugg
25. FDP-Seniorennachmittag im Salzhaus Brugg

Peter Haudenschild
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Rund 50 Gäste kamen zum 25. FDP-Seniorennachmittag ins Salzhaus. Ganz sicher ist das Jubiläum nicht verbürgt, aber es liegt doch eine Einladung zum FDP-Seniorennachmittag im 1990 vor! Schon damals stiess der Anlass, an dem die damalige Grossrätin Egerszegi auftrat, auf grosses Interesse, hatte man doch im Rathaussaal zu wenig Stühle. Erstmals organsierten nun die Stadtpartei Brugg und die Ortspartei Windisch dieses Jahr das traditionelle Treffen gemeinsam.

Der Vortag „Patientenverfügungen und Vorsorgeauftrag“ von Hans Rudolf Rohr, lic. iur., Fürsprecher, Geschäftsführender Präsident des Bezirksgerichts Brugg, stiess auf sehr grosses Interesse. Nicht nur Laien, sondern auch Fachleute sind diesbezüglich leider nicht überall auf dem neusten Stand der Dinge. Zu oft umgeht man das schwierige Thema und schiebt Entscheidungen vor sich her. Der Vortrag wird auf der Homepage der FDP Brugg zum Hinunterladen bereitgestellt (www.fdpbrugg.ch) und ist ein guter Anlass, sich mit dieser Materie zu beschäftigen.

Urs Keller, Fraktionschef, begrüsste die Senioren an Stelle des im Militärdienst weilenden Titus Meier, Präsident der Stadtpartei. Stadtammann Daniel Moser, Stadtrat Reto Wettstein - aus dem Militär angereist - und Gemeinderat Max Gasser referierten über Aktualitäten in den beiden Gemeinden. Der ungezwungene Direktkontakt mit Exekutivmitgliedern in schon weihnachtlicher, gemütlicher Atmosphäre wird vom Publikum geschätzt. In der Fragerunde kam das zum Ausdruck, was die Bevölkerung beschäftigt: Details zur Patientenverfügung und zum Vorsorgeauftrag, Fussgängerstreifen am Bachthalen-Kreisel, „Muusloch“, steigende Sozialkosten, Dynamik rund um die Fachhochschule. Verabschiedet wurden die Gäste von Paul Küng, Vizepräsident der FDP Windisch, selbst auch Senior und Mitglied des Organisationsteams, an Stelle des im Stau stecken geblieben Bruno Kaufmanns, Parteipräsident in Windisch.

Peter Haudenschild, FDP-Einwohnerrat in Brugg, der die Organisation des Anlasses zusammen mit einem Team übernommen hatte, führte gekonnt durch das Programm. Die „Donnschtig-Höckler“ lockerten mit ihrer Örgelimusik den Nachmittag auf. Bei feinem Kaffee und einer grossen Auswahl an ausgesuchten Leckereien, fast alles von Parteimitgliedern selbst gebacken, konnte man sich von der Gastro-Crew in lockerer Ambiente verwöhnen lassen, in alten Zeiten schwelgen oder heisse Themen diskutieren.