Gewerkschaftsbund Kanton Solothurn
151 Kilometer für den Erweiterungsbau des Wohnheims KONTIKI

Markus Baumann
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Die Läuferinnen und Läfer des Oltner 2-Stunden Laufs

Die Läuferinnen und Läfer des Oltner 2-Stunden Laufs

Der Gewerkschaftsbund Kanton Solothurn (GbS) konnte dank dem Engagement seiner Läufergruppe am Oltner 2-Stundenlauf, dem Wohnheim KONTIKI in Subingen einen Check über 2'000 Franken zu Gunsten des geplanten Erweiterungsbaus überreichen.

Seit Jahren nimmt eine Läufergruppe des Gewerkschaftsbundes Kanton Solothurn (GbS), gemeinsam mit der Suva Solothurn, am Oltner 2-Stunden Lauf teil. Nebst den vom Oltner 2-Stunden Lauf unterstützten Projekten (Trendsporthalle Olten und den kolumbianischen Bildungsprojekt für Jugendliche YMCA Horyzon) können die Läuferinnen jeweils noch ein eigenes Projekt auswählen, welches sie unterstützen wollen.

Für den diesjährigen Lauf haben die Läuferinnen und Läufer des GbS beschlossen, den Erweiterungsbau des Wohnheimes KONTIKI in Subingen finanziell zu unterstützen. Für dieses Ansinnen haben die 11 Läuferinnen und Läufer insgesamt 72 Runden, also 151 Km, zurückgelegt.

Aufgrund dieser Leistung konnten sie gestern Mittwochabend, 12. Dezember 2018, dem Wohnheim KONTIKI in feierlichem Rahmen einen Check über 2'000.00 Franken zu Gunsten des Erweiterungsbaus überreichen. Die geladenen Gäste, darunter Gemeinde- und Stiftungsratspräsident Hansruedi Ingold, Suva-Direktor Kilian Bärtschi sowie die Geschäftsleitung des GbS und die Läuferinnen und Läufer erfreuten sich an einem köstlichen Apéro, welches von der KONTIKI-Küche sorgfältig hergerichtet wurde.

«Der Gewerkschaftsbund und seine Läuferinnen und Läufer wollten mit dieser Unterstützung die Wichtigkeit der Solidarität unterstreichen. Er hoffe, dass durch diese Checkübergabe noch weitere Spenderinnen und Spender angesprochen werden können, die bereit seien dieses Projekt zu unterstützen», sagte GbS-Präsident Markus Baumann bei der Checkübergabe. «Auch wenn dieses Wort etwas aus der Mode gekommen sei, habe die Solidarität nichts an ihrer Wichtigkeit verloren. Einander gegenseitig zu unterstützen sei wichtiger denn je und stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt», so Baumann weiter.

«Mit dem Erweiterungsbau wolle man nicht einfach grösser werden.» erklärte Institutionsleiter Oscar Schmid gegenüber den Gästen. «Vielmehr gehe es darum, die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner hier ein Angebot erhielten, welches ihren Bedürfnissen entspricht. So sei zum Beispiel ein einfaches Therapiebad, ein Mehrzweckraum, Atelierräume für geeignete Beschäftigung, eine Wohngruppe, Einzelstudios und ein Sinnesgarten geplant. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims KONTIKI bedeutet dies nicht nur eine Steigerung der Wohn- sondern auch der Lebensqualität und die Sicherheit, auch im Alter gut aufgehoben zu sein», so Schmid weiter.

Insgesamt kostet der Erweiterungsbau rund 10,4 Millionen Franken. 5 Millionen davon will die Stiftung Wohnheim KONTIKI über Spenden, Sponsoring und übrige Fremdmittel finanzieren. Liegen 3 Millionen Franken Spendengelder vor, kann der Spatenstich erfolgen. Ziel ist es im Jahre 2020 in die neuen Räume einziehen zu können.