Horror-Foul

Aarau-Präsident Schmid: «Wieser ist kein Kung-Fu-Kämpfer»

Nimmt seinen Spieler Sandro Wieser in Schutz: FC Aarau Präsident Alfred Schmid.

Nimmt seinen Spieler Sandro Wieser in Schutz: FC Aarau Präsident Alfred Schmid.

Dem FCA-Präsidenten tut das Foul von Sandro Wieser an Gilles Yapi leid, nimmt den Spieler aber in Schutz. FCZ-Präsident Ancillo Canepa fehlt für die rüde Attacke jegliches Verständnis.

Die rüde Attacke von Sandro Wieser an Gilles Yapi wirft hohe Wellen. Am Tag danach zeigt man sich beim FC Aarau einsichtig. «Mir tut Gilles Yapi leid», sagt Aaraus Präsident Alfred Schmid. Er will den Fall weder verniedlichen noch herunterspielen. «Aber eines steht fest», fügt Schmid hinzu: «Wieser ist weder ein Rowdie, noch ein Brutalo und schon gar kein Kung-Fu-Kämpfer. Im Gegenteil: Er hat den Ruf, ein eher zu lieber Spieler zu sein. In diesem Fall hatte er einen Aussetzer.»

Ironie des Schicksals ist, dass ausgerechnet der FC Aarau Gilles Yapi ein Comeback in der Schweiz ermöglicht hat. Der Ivorer trainierte einige Wochen im Brügglifeld. Eine Verpflichtung scheiterte aber an den finanziellen Vorstellungen Yapis. Diese konnte ihm der FCZ erfüllen.

Während man beim FC Aarau eher den Eindruck gewinnt, dass man den Fall Wieser auf die leichte Schulter nimmt, sieht FCZ-Präsident Ancillo Canepa rot. Gegenüber SRF sagte er nach dem Spiel. «Ich werde Strafklage einreichen. Solche Rambos müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden.»

Nur für Hartgesottene: Das Brutalo-Foul von Wieser im Video

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