Wynau

Umgefahrener Hydrant sorgt für Autowäsche zum Nulltarif

Meterhoch schoss die Wasserfontäne in die Höhe.

Meterhoch schoss die Wasserfontäne in die Höhe.

Eine meterhohe Wasserfontäne aus einem Hydranten überflutete am Montagabend die Bernstrasse in Wynau. Ein Autofahrer hatte den Hydranten umgemäht.

Am Montagabend kurz vor 18 Uhr geschah das Malheur: Ein Angestellter der Intex-Pool-Filiale an der Bernstrasse beabsichtigte, aufs Firmengelände einzubiegen. Weil ihm ein Lastwagen den Zugang versperrte, versuchte er seinen Personenwagen an diesem vorbei aufs Areal zu manövrieren. Leider kam ihm dabei ausgerechnet ein Hydrant in die Quere.

Meterhohe Fontäne

Die Folgen liessen nicht lange auf sich warten. Unverzüglich schoss eine meterhohe Wasserfontäne in die Höhe, welche die Fahrspur in Richtung Zürich innert kürzester Zeit komplett überflutete.

An dieser Stelle sei erwähnt: Die Wasserfontäne war weder eine gezielte Werbe-Aktion der Intex-Pool, noch beabsichtige die Gemeinde Wynau damit, dem Jet d’eau in Genf zu konkurrieren. Im Gegenteil: Das Kommando der alarmierten Feuerwehr Wynau erschien wenige Minuten nach dem Vorfall auf dem Schadenplatz. Brunnenmeister Max Kissling schloss vorsorglich den betroffenen Wasserleitungskreis.

Keine Strassensperrung

Die Feuerwehr begutachtete die Lage. «Beim vorliegenden Hydranten-Malheur wäre es durchaus denkbar gewesen, dass die Überflutung solche Ausmasse hätte annehmen können, dass die Fahrbahn für den Verkehr hätte gesperrt werden müssen», sagte Leutnant Max Duppenthaler. Dann hätte eine Umleitung signalisiert werden müssen.

Zum Glück konnte die Wasserfontäne aber bis zum Eintreffen der Kantonspolizei Bern wieder abgestellt werden. «Der Hydrant steht an einem sehr ungünstigen Ort», stellte der Polizeibeamte fest. «Dies ist schon manches Jahr so», entgegnete Hermann Häni, Vizekommandant der Feuerwehr, trocken.

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