Gewerkschaften

Streik-Verhandlungen der Unia-Angestellten gehen in zweite Runde

Unia-Angestellte im Streik (Symbolbild)

Unia-Angestellte im Streik (Symbolbild)

Die Gewerkschafter der Unia-Sektionen Bern und Oberaargau-Emmental streiken weiter. Ein erstes Treffen mit einer Delegation der nationalen Geschäftsleitung der Unia am Freitag hat offenbar noch zu keinem Ergebnis geführt.

In einer gemeinsamen Medienmitteilung informierten die nationale Delegation und die Delegation der Streikversammlung am Freitagabend, dass sie am kommenden Dienstag weiter verhandeln. Bis dahin werde gegenüber den Medien nicht weiter kommuniziert.

Im Streik sind bis zu 40 Mitarbeiter der Unia-Region Bern. Sie protestieren gegen das "autoritäre Gehabe" der Regionsleitung. Sie stellen zwei Forderungen: Erstens solle die Regionsleitung die Absetzung des Berner Sektionschefs Roland Herzog rückgängig machen.

Zweitens müsse die Unia die Verwarnung eines Mitglieds der Personalkommission zurücknehmen. Die Versetzung Herzogs sei nicht verhandelbar, betonte die Spitze der Unia Schweiz am Donnerstag.

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