Berner Gemeinderatswahlen

SP Bern: Ursula Wyss und Alexander Tschäppät nominiert

Als Nationalrätin schweizweit bekannt: Nun haben die Stadtberner Sozialdemokraten Ursula Wyss für die Gemeindeexekutive nominiert. (Archiv)

Als Nationalrätin schweizweit bekannt: Nun haben die Stadtberner Sozialdemokraten Ursula Wyss für die Gemeindeexekutive nominiert. (Archiv)

Die SP-Nationalrätin Ursula Wyss lässt sich für den Gemeinderat nominieren. Zusammen mit dem amtierenden Stapi Alexander Tschäppät will sie in der rot-grün geprägten Bundesstadt für Kontinuität sorgen.

Die SP steigt erwartungsgemäss mit Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Nationalrätin Ursula Wyss in die Stadtberner Gemeinderatswahlen vom kommenden Herbst. Die Parteibasis nominiert die beiden am Montagabend einstimmig.

Tschäppät stellte die Kandidaturen unter das Motto Kontinuität und Erneuerung. Für den Erfolg brauche eine Partei beides. Sie wolle sich für eine Stadt Bern für alle statt für wenige einsetzen, spielte Wyss auf ein Motto der SP an.

SP und Grüne steigen gemeinsam in die Wahlen. Mit wem die Grünen antreten, ist noch offen, verschiedene Personen haben Interesse signalisiert, darunter auch Nationalrätin Franziska Teuscher.

Listen nehmen Gestalt an

Auf bürgerlicher Seite wollen SVP und FDP ebenfalls gemeinsam in die Gemeinderatswahlen steigen. Allerdings haben die Freisinnigen Bedingungen gestellt. So darf auf dem gemeinsamen Ticket kein SVP-Hardliner stehen.

Die FDP hat vorerst die beiden Stadträte Bernhard Eicher und Alexandre Schmidt nominiert. Die SVP will ebenfalls zwei Kandidierende auf den Schild heben. Der fünfte Listenplatz soll unabhängig vom Parteibuch vergeben werden. Die Freisinnigen möchten gerne eine Frau.

Auch die Mitte-Liste nimmt langsam Gestalt an, neben dem amtierenden Gemeinderat Reto Nause (CVP) dürfte die EVP am Mittwoch Matthias Stürmer auf den Schild heben. Von der amtierenden, fünfköpfigen Stadtregierung treten einzig Tschäppät und Nause zur Wiederwahl an. Nicht mehr antreten werden Regula Rytz (Grünes Bündnis), Edith Olibet (SP) und Barbara Hayoz (FDP).

Ja zu Grimsel-Ausbau

An der Hauptversammlung der Stadtberner SP vom Montagabend fassten die Parteimitglieder auch noch die Ja-Parole für die städtische Abstimmung vom 11. März. Dabei geht es um die Beteiligung von Energie Wasser Bern an einer Modernisierung und einem Ausbau der Kraftwerke Oberhasli im Grimselgebiet. Das Geschäft ist kaum umstritten.

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