Fernsehen

Nach der Show war die Enttäuschung bei Inzane riesig

Sie schafften es nicht ins Finale: die Tänzerinnen und Tänzer von «Inzane». zvg/sf

Sie schafften es nicht ins Finale: die Tänzerinnen und Tänzer von «Inzane». zvg/sf

Es hat nicht gereicht: Die Langenthaler Tanzgruppe um Leiterin Christa Rytz schaffte es in der Sendung «Die grössten Schweizer Talente» des Schweizer Fernsehens nicht ins Finale. Am Sonntagabend entschieden sich die Zuschauer für andere Kandidaten.

Die Erwartungen von «Inzane» waren hoch: «Unser erklärtes Ziel ist, in den Final zu kommen», sagte Rytz im Vorfeld der SF-Show. In der Live-Sendung in Kreuzlingen durfte «Inzane» als erste von acht Personen oder Gruppen auf die Bühne. Und die 2001 gegründete Gruppe legte los wie die Feuerwehr.

Der begeisternde Auftritt löste bei den Fans mehrfach grossen Jubel aus. Direkt nach dem Auftritt zeigte sich Juror DJ Bobo positiv: Die Choreografie sei extrem abwechslungsreich gewesen. «Es haben nicht alle den gleichen Qualitätslevel vom Tänzerischen her», kritisierte er zwar. Alles in allem habe es ihn aber berührt, so DJ Bobo.

Trotz Lob ausgeschieden

Trotz dieses Lobes und positiven Voten der anderen Jurymitglieder Roman Kilchsperger und Christa Rigozzi reichte es der elfköpfigen Gruppe nicht ins Finale von «Die grössten Schweizer Talente». Unmittelbar nach der Show sei die Enttäuschung riesig gewesen, sagte Rytz gestern.

Mittlerweile hätten sie sich etwas beruhigt. Sie hatte das Gefühl, «dass es nicht an unserer Leistung lag, sondern am Geschmack der Zuschauer». DJ Bobo habe sicher recht bezüglich des Levels. «Eine Gruppe ist nur selten total homogen.» Sie sei jedoch zufrieden, überhaupt so weit gekommen zu sein. Die Auftritte im Fernsehen hätten bereits Wirkung gezeigt: «Unser Name wurde bekannter und wir erhielten deutlich mehr Anfragen für Auftritte», so Rytz. (tg)

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