Wahlen 2011

Kiener, Marti und Stöckli wollen für Berner SP in Ständerat

Wollen für die Berner SP in den Ständerat: Marti, Kiener und Stöckli

Wollen für die Berner SP in den Ständerat: Marti, Kiener und Stöckli

Die SP des Kantons Bern tritt mit Nationalrätin Margret Kiener Nellen, Grossrätin Irène Marti Anliker oder Nationalrat Hans Stöckli zu den Ständeratswahlen vom Herbst an. Nationalrätin Evi Allemann verzichtet aus familiären Gründen.

An einem ausserordentlichen Parteitag wird die SP entscheiden, wer von den drei zur Verfügung stehenden Personen Kandidatin oder Kandidat wird. Dieser Parteitag findet am 12. Mai statt, wie die SP Kanton Bern am Montagmorgen mitteilte.

Kiener Nellen war lange Zeit Gemeindepräsidentin von Bolligen, Marti Anliker aus Bern führte während sieben Jahren die SP Kanton Bern und Hans Stöckli war bis Ende des letzten Jahres Stadtpräsident von Biel.

(Noch) kein Zusammengehen mit den Grünen

Am 24. April gab SP-Nationalrätin Ursula Wyss ihren Verzicht auf eine erneute Ständeratskandidatur bekannt. Sie ist schwanger und bekommt im Herbst ein Kind. Wyss war Anfang März bei der kantonalen Ständeratsersatzwahl nur knapp an Adrian Amstutz (SVP) gescheitert.

Auf Anfrage sagte der Präsident der bernischen SP, Roland Näf, für die SP sei es kein Szenario gewesen, angesichts des Rückzugs von Wyss im Herbst auf eine Kandidatur zu verzichten und stattdessen Nationalrat Alec von Graffenried von den Grünen zu unterstützen. Dessen Kandidatur ist schon seit Längerem bekannt.

Gegen dieses Szenario spreche, dass die SP mit Simonetta Sommaruga nun lange einen Sitz im Ständerat gehalten habe und sich auch Chancen für einen Sitz ausrechne.

Wenn es aber zu einem 2. Wahlgang komme, müssten sich Grüne und SP seiner Meinung nach zusammensetzen und die Lage besprechen. Eine Abmachung mit den Grünen für diesen Fall bestehe aber nicht, so Näf.

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