Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im März 2011 um 835 auf 12'674 Personen. Die Arbeitslosenquote ging dadurch um 0,2 Prozent auf 2,4 Prozent zurück Die Zahl der Stellensuchenden sank um 851 auf 18'719 Personen. 45 Gesuche zur Einführung von Kurzarbeit betrafen 554 Beschäftigte. Damit folgt der Kanton Bern dem nationalen Trend.

Die stärkste Abnahme verzeichnete die Altersgruppe der 25- bis 49-Jährigen von 233 auf 1968 Personen. In der Altersgruppe der über 50-Jährigen sank die Zahl um 136 auf 3'315 Personen. Die Zahl der Lehrlinge nahm leicht ab, während die Zahl der Studierenden leicht zunahm. (Lehrlinge -34 auf 207, Schüler und Studierende +5 auf 212).

Industriesektor scheint sich zu erholen

Fast alle Branchen verzeichneten Rückgänge. Besonders stark waren die Rückgänge im Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen und dem Personalverleih (-245 auf 1'453 Personen), im Baugewerbe (-186 auf 882 Personen), bei den Metall- und Elektroberufen (-85 auf 1‘031 Personen) sowie im Bereich Handel, Reparatur- und Autogewerbe (-47 auf 1‘734 Personen).

Bei den Männern sank die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um -674 auf 7'060 Personen, bei den Frauen sank sie um -161 auf 5'614 Personen. Mit 8'217 Personen waren 544 Schweizerinnen und Schweizer weniger arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländerinnen und Ausländern sank die Zahl um -291 auf 4'457 Personen.

Höchste Quote in Biel

In 9 von 10 Verwaltungskreisen sank die Arbeitslosigkeit. Die höchste Quote verzeichnete der Verwaltungskreis Biel/Bienne mit 3,8 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental mit 1,3 Prozent.

Von den 18'719 Stellensuchenden (-851) gingen 3'176 Personen (+72) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 728 Personen (-19) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 345 (-24) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Vorwiegend aus der Industrie trafen 45 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 554 Mitarbeitende (im Februar 476 Beschäftigte).