Todesfall

Berner FDP-Politiker Christoph Stalder unerwartet gestorben

Kritisch Grossrat Christoph Stalder (FDP/Bern) hat keine Freude an der Vorstossflut.

Überraschend gestorben: Christoph Stalder

Kritisch Grossrat Christoph Stalder (FDP/Bern) hat keine Freude an der Vorstossflut.

Das ehemalige Mitglied des Berner Stadtparlaments und des Grossen Rates ist am Sonntag unerwartet gestorben.

Beruflich war Stalder über 30 Jahre lang bei der Versicherungsgesellschaft «Mobiliar» tätig. Er war Mitglied der Direktion. Der Jurist trat 1983 der FDP bei. 1994 schaffte er den Sprung in den Berner Stadtrat, dem er bis 2002 angehörte. 2001 präsidierte Stalder das Stadtparlament.

2002 wurde er in den bernischen Grossen Rat gewählt, dem er bis zu seinem Tod angehörte. 2007/08 war Stalder als Grossratspräsident «höchster» Berner.

Viel Herzblut

Stalder war vielseitig interessiert und engagiert. So präsidierte er unter anderem die Stiftung Lindenhof Bern. Dort prägte er den Zusammenschluss der Sonnenhofkliniken und des Lindenhofspitals wesentlich mit, wie die beiden Institutionen am Montag mitteilten.

Mit viel Herzblut engagierte sich der gebürtige Fraubrunner auch für kulturelle Anliegen. So war Stalder unter anderem Präsident des Stiftungsrates des Historischen Museums Bern, gehörte dem Stiftungsrat des Zentrums Paul Klee in Bern und dem Verwaltungsrat des Stadttheaters Bern an.

In seiner Freizeit trieb Stalder gerne Sport. So nahm er 20 Mal am Engadin Skimarathon teil. Daneben interessierte er sich auch für den Weinbau. Stalder hinterlässt eine Ehefrau, zwei erwachsene Töchter und Enkelkinder.

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