Die Stadt will 26 Alterswohnungen in der neuen Überbauung St. Urbanstrasse 40 und 42 mieten und diese an Seniorinnen und Senioren weitervermieten. Trotz eines deutlichen Resultats (26 Ja- zu 9 Nein-Stimmen bei 1 Enthaltung) gab es harsche Kritik an der Vorlage. Vor allem Beat Sterchi (SVP) und Rudolf Lanz (FDP) warfen dem zuständigen Gemeinderat Reto Müller (SP) vor, ein schlecht vorbereitetes Geschäft präsentiert zu haben. Sterchi kündigte noch während der Sitzung an, eine Beschwerde gegen den Beschluss ins Auge zu fassen. Eine Beschwerde ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit. Das Geschäft unterliegt dem fakultativen Referendum.

Auch mit etwas Abstand hielten Sterchi und Lanz an ihrer Kritik fest. Ob sie etwas gegen den Beschluss unternehmen, wollten jedoch beide diese Woche noch nicht entscheiden. Er werde noch das Protokoll der Stadtratssitzung abwarten und überlegen, wie er weiter vorgehen wolle, sagte Sterchi auf Anfrage. Er wolle nicht allein gegen den Beschluss ankämpfen, das sei schwierig. Deshalb will sich Sterchi mit der FDP absprechen. Auch Lanz wartet zurzeit noch zu. Er werde ein Referendum sicher fraktionsintern zur Diskussion stellen. Er kann sich ebenfalls vorstellen, mit der SVP-Fraktion Kontakt aufzunehmen.