Verkehr

Aare Seeland mobil testet Hybrid-Bus

Das Testfahrzeug wird dort unterwegs sein, wo sich die asm die grössten Vorteile erhofft

Das Testfahrzeug wird dort unterwegs sein, wo sich die asm die grössten Vorteile erhofft

Die Aare Seeland mobil wird ab dem 26. Juni einen Linienbus mit Hybrid-Antrieb testen. Das mit Strom und Diesel betriebene Fahrzeug wird für rund 3 Wochen auf den Langenthaler Stadtbuslinien 63 und 64 verkehren.

Weniger CO2-Ausstoss und ein deutlich geringerer Treibstoffverbrauch: Das sind die Vorzüge, welche dem Hybrid-Bus vor allem im städtischen Einsatz zugesprochen werden. Mit einem 3-wöchigen Testeinsatz will die asm ab Ende Juni das Einsparpotenzial, die Wirtschaftlichkeit und die Praxistauglichkeit der Technologie eingehend testen: «Wir wollen herausfinden, was ein Hybrid-Bus im Linienverkehr leistet und ob uns das Prinzip auch im täglichen Einsatz überzeugt», erklärt Kurt Rüttimann, Leiter Bus bei der asm.

Der Hybrid-Bus ist mit einem Dieselmotor ausgerüstet, der einen Hochleistungsgenerator anstelle des automatischen Getriebes antreibt. Über diesen Generator wird die Leistung in zwei Elektromotoren eingespiesen. Der Vorteil dieser Antriebsart liegt darin, dass die Fahrzeuge an den Haltestellen elektrisch - also nahezu geräusch- und emissionslos - anfahren können. Bis zu 200 Meter Weg können auf diese Weise zurückgelegt werden, bis der Dieselmotor einspringen muss.

Unterwegs auf dem Stadtbusnetz

Das Testfahrzeug wird dort unterwegs sein, wo sich die asm die grössten Vorteile erhofft: auf der Stadtbuslinie 63 (Industrie Nord-Langenthal Bahnhof-Spital und der Linie 64 (Schoren-Langenthal Bahnhof-Lotzwil Unterdorf). «Dort wo oft gebremst, angehalten und wieder angefahren werden muss, ist das Potential von Hybrid-Fahrzeugen am grössten», fasst Rüttimann zusammen.

Test als Basis für die Beschaffungsplanung

Der mehrwöchige Testeinsatz soll die Entscheidungsgrundlage für zukünftige Ersatzbeschaffungen legen. Neben ökologischen Aspekten wird das Augenmerk für eine allfällige Beschaffung der Hybrid-Technologie vor allem auf der Praxistauglichkeit, den Investitions- und Betriebskosten liegen.

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