Die Organisatoren verteilten Zettel, auf denen mehrere Beispiele von Christenverfolgungen in Ländern wie Indonesien, Somalia und Pakistan aufgelistet wurden. Auch schilderten Direktbetroffene aus dem Nahen Osten, Ägypten und Pakistan die ihren Angaben zufolge prekäre Lage von Christen in ihrer Heimat.

Initiiert wurde die Veranstaltung von der Organisation Christian Solidarity International (CSI). Mitgetragen wurde sie von mehreren in einer Arbeitsgruppe der Schweizerischen Evangelischen Allianz vereinten christlichen Organisationen.

An der Kundgebung sprachen auch zwei Politiker: Die Nationalräte Jean-Pierre Graber (SVP/La Neuveville BE) und Ricardo Lumengo (SP/Biel). Graber sagte, wer die Religionsfreiheit angreife, taste auch die Grundrechte an und insofern die Demokratie. Lumengo rief dazu auf, religiöse Toleranz gegenseitig und universell walten zu lassen.

Auf dem Bundesplatz wurden auch Unterschriften für eine Petition gesammelt, welche christliche Organisationen am 10. Dezember dem Bundesrat übergeben wollen. Darin wird volle Religionsfreiheit und Gleichberechtigung für Christen in muslimischen Ländern gefordert. Bereits seien 11'800 Unterschriften gesammelt, sagte ein CSI-Sprecher.