1. Bei jeder Temperatur fesselnd

Der wichtigste Grund: Eishockey ist zu jeder Jahreszeit eine durch und durch faszinierende Sportart. Ob draussen Minus 30 Grad oder Plus 30 Grad herrschen: Die Cracks auf dem Eis bieten immer ein Spektakel, welches zum verweilen vor dem Fernseher einlädt. Notfalls auch in der Badehose.

2. Trinken Sie ein Bier zum Spiel

Womit wir bei Grund Nummer zwei sind: ein Tag in der Badi. Die Sonne genossen, das kühlende Nass des Swimmingpools. Was gibt es Schöneres, als nach dem Badespass zu Hause der heissen Action auf der kalten Unterlage zuzusehen? Am besten mit einem kühlen Bier.

3. Die Fans sind eine Familie

Apropos Bier: Was sich sowieso immer lohnt, ist eine Reise an die WM-Turniere, und live vor Ort die Stimmung zu geniessen. Hooligan-Probleme kennt man an einer Eishockey-WM nicht. Im Gegenteil: Die Feste werden gefeiert, wie sie fallen, wenn sich die Eishockey-Familie jährlich trifft.

Eishockey-Fans sind engagiert – und fast immer gut gelaunt.

Eishockey-Fans sind engagiert – und fast immer gut gelaunt.

4. Eishockey ist hart aber fair

So friedlich die Stimmung neben dem Eis ist, so hart geht es in der Regel auf dem Eis zu und her. Eishockey-Spieler schenken sich nichts. Man schont sich und den Gegner selten. Aber in aller Regel geht es sehr fair zu und her. Wer austeilt, der kann auch einstecken. Ein Vorbild für andere Sportarten.

5. Schwalben muss man bitter bezahlen

Apropos Vorbildfunktion: Die Fussballer könnten sich diesbezüglich einiges von ihren Eishockey-Kollegen abschauen. Schwalben, beispielsweise, sind im Eishockey extrem verpönt. Wer sich regelmässig fallen lässt, dessen Ruf ist oft sogar in der eigenen Mannschaft beschädigt.

Das passiert bei einer Schwalbe im Eishockey: Man muss dem Gegner Red und Antwort stehen und wird von ihm mit freundlichen Worten bedacht.

Das passiert bei einer Schwalbe im Eishockey: Man muss dem Gegner Red und Antwort stehen und wird von ihm mit freundlichen Worten bedacht.

6. Man kennt plötzlich den Unterschied zwischen Slowenien und der Slowakei

An einer Eishockey-WM hat man immer auch die Gelegenheit, mal über den Schweizer Tellerrand hinauszublicken. Eishockey in Slowenien? Ja, gibt es. Und die haben mit Anze Kopitar sogar einen Star in der NHL, der besten Liga der Welt. Er wird aber in Paris nicht dabei sein.

7. Die Zahnlücken

Niemand lächelt schöner als ein Eishockeyspieler. Wenn man hinschaut, dann tut es einem gleich selber weh. In den Mündern der Cracks ist eine komplette, unbeschädigte Zahnreihe eine absolute Ausnahme. Die klaffenden Zahnlücken zeugen von harten Zweikämpfen – und gehören dazu.

Eishockeyspieler zelebrieren ihre Zahnlücken beinahe.

Eishockeyspieler zelebrieren ihre Zahnlücken beinahe.

8. Die schönen Skandinavierinnen

Schön gelächelt wird oft auch auf den Tribünen. In den (leider auch im Eishockey inzwischen üblichen) Werbepausen sind oft nicht nur sonderbar verkleidete Fans zu beobachten, sondern auch immer mal wieder eine der zahlreichen hübschen Schwedinnen, Finninnen oder Lettinnen.

9. Die Schweiz als Geheimtipp

Die WM 2013 hat es eindrücklich gezeigt: Wenn bei den Schweizern alles zusammenpasst, dann haben sie sogar eine Chance auf eine Medaille. Die Silbermedaille von Stockholm hat eine riesige Euphorie im Land ausgelöst. Wer nicht WM schaut, verpasst also möglicherweise den nächsten Exploit.

Ein Rückblick auf den Schweizer Silber-Exploit 2013

Ein Rückblick auf den Schweizer Silber-Exploit 2013.

10. Der Patriotismus

Wenn immer eine Schweizer Nationalmannschaft an einer WM am Werk ist, dann soll man sie auch unterstützen. Besonders in einer Sportart, die in der Schweiz zu den populärsten gehört. Den Klub eine Saison lang supporten, aber dann die Nati nicht? Das macht doch keinen Sinn!