Algerien kommt dank einer beeindruckenden ersten Halbzeit zum ersten WM-Sieg seit 1982. Die Nordafrikaner setzen sich gegen Südkorea mit 4:2 durch.

Algerien präsentierte sich fünf Tage nach der erfolglosen und unansehnlichen Abwehrschlacht gegen Belgien zumindest eine Halbzeit lang von einer ganz anderen, offensiveren Seite. Der 45-minütige Sturmlauf wurde mit drei Treffern belohnt. Zwischen der 26. und 38. Minute sorgten Islam Slimani, Rafik Halliche und Abdelmoumene Djabou für die Basis zum Sieg. Erst nach der Pause erwachten die Südkoreaner, die eine unterirdisch schlechte erste Halbzeit gespielt hatten. Die Bundesliga-Spieler Son Heung-Min (50.) und Koo Ja-Cheol (73.) verkürzten auf 1:3 und 2:4.

Die Südkoreaner, die in der ersten Halbzeit keinen Schuss aufs Tor zustande gebracht hatten, hätten noch mehr Treffer erzielen können. Eine Weile lang schien eine geschichtsträchtige Aufholjagd möglich, weil der Druck der Asiaten im Verlauf der Minuten immer grösser wurde. Die lange Zeit nicht geforderte algerische Abwehr war immer wieder überfordert. Goalie Raïs M'Bolhi hatte alle Hände voll zu tun. Wie eindrücklich die Partie nach dem Seitenwechsel kippte, zeigt das Eckball-Verhältnis: 5:0 für Algerien in der ersten Halbzeit, 7:0 für Südkorea in der zweiten. Mehr als die Treffer von Son und Koo sprangen aber nicht heraus. Die Chancen auf den Achtelfinal tendieren nun gegen null. Algerien könnte derweil bereits ein Remis gegen Russland im letzten Gruppenspiel für den Einzug in die K.o.-Phase reichen. (SI)

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