Die Vorbereitungszeit auf die WM neigt sich dem Ende zu. Am Mittwoch steht für die Spieler Regeneration an. Im Training am Dienstag testeten sie in einem Match von zwei Mal 30 Minuten den Ernstfall. Das A-Team verlor dabei gegen das B-Team 0:2, Gavranovic und Dzemaili schossen die Tore. «Lieber machen wir die Fehler heute als am Sonntag», sagt Stephan Lichtsteiner.

Der Verteidiger von Juventus Turin freut sich, dass die WM beginnt, «dann können wir auch einmal gemeinsam eine WM-Partie schauen - das ist eine gute Abwechslung zum Pingpong». Sein Tipp für das Eröffnungsspiel: 3:1 für Brasilien gegen Kroatien.

Was die Schweiz betrifft, ist Lichtsteiner vor allem eines: neugierig. «Wir würden gerne wissen, wo wir stehen. Manchmal ist das während eines Trainingscamps schwierig einzuschätzen. Zum Glück geht es nicht mehr lange. Am Sonntag haben wir die Gewissheit.»

Dass südamerikanische Mannschaften häufig aggressiv spielen, beunruhigt Lichtsteiner nicht. «Das gehört zum Spiel. Wir dürfen uns einfach nicht provozieren lassen.» Und schliesslich versichert er auch noch: «Ich weiss mittlerweile, wie der Hase läuft an solchen Turnieren. Ihr könnt ruhig schlage, ich werde keine dummen Verwarnungen kriegen.»