Die ganze Region freute sich auf das Spiel unserer Nationalelf gegen Frankreich. Wie ausgelassen hatten die Schweizer Fans doch den Last-Minute-Sieg gegen Ecuador (2:1) am letzten Sonntag gefeiert. Autocorsos formierten sich, Fans zogen hupend und singend durch die Strassen. Einzig in Wettingen und Baden wurden die Feierlichkeiten getrübt durch Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei und der harsch kritisierten Verhaftung von Rebstock-Wirt Markus „Schnäggli" Widmer.

Und die Hoffnung auf einen erneuten Erfolg beim heutigen Match gegen Frankreich war gross. Denn würde die Schweiz gegen Frankreich gewinnen, wäre sie praktisch schon für die Achtelfinals qualifiziert und die Euphorie nach dem Spiel wohl grenzenlos.

Doch schon in der ersten Halbzeit mussten die Schweizer Fans gleich mehrere Tiefschläge verkraften. Erst der Doppelschlag der Franzosen, dann folgte noch vor dem Halbzeitpfiff das 3:0. Und nach der Pause legten die Franzosen nach. Die Schweizer Fans ist spätestens nun gar nicht mehr nach Jubel zumute. Das ist eine heftige Niederlage, mit der wohl kein Schweizer Fan gerechnet hat.

Nach der Pause ging Frankreich sogar mit 5:0 in Führung. Damit war klar: Ein Schweizer Fussballfest wird das definitiv nicht mehr. Danach gab es dank den zwei Treffern der Schweizer doch noch Grund zum Jubel für ihre Fans. Doch die Niederlage macht unweigerlich klar: Die Schweiz wurde von Frankreich vorgeführt.

Jetzt heisst es erst einmal, schlafen gehen. Morgen ist ein neuer Tag - dann lässt sich wieder Hoffnung schöpfen. Denn noch ist die Schweiz schliesslich noch nicht ausgeschieden. (az)

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