Nach der gestrigen Niederlage gegen die Schweiz steht La Tri vor dem Ausscheiden. Die Zeitungen der Südamerikaner erwarten eine Leistungssteigerung. Am Freitag brauchen die Südamerikaner einen Sieg über Honduras, ansonsten können die Koffern bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Frankreich wieder gepackt werden.

«El Comercio»:
Die Niederlage gegen die Schweiz verschärft die Situation der Nationalmannschaft an der WM. La Tri sollte am Freitag ehrgeizig sein, um Honduras schlagen zu können. Es wird in einem solch kurzen Turnier schwierig, wenn man schon das Startspiel verliert. Noch ist aber alles möglich. Gestern hat Ecuador gezeigt, dass es durchaus guten Fussball spielen kann. Es fehlte aber an Variation gegen ehrgeizige Schweizer.

«El Universo»:
Von Freude zu Traurigkeit ¬- Die Fans erlebten gestern dieses Wechselbad der Gefühle, nachdem die Nationalmannschaft nach einer Führung gegen die Schweiz noch mit 1:2 verlor.

«La Hora»:
Die Schweizer Uhren bestrafen Ecuador 15 Sekunden vor Schluss. Seferovic lähmt die Herzen einer ganzen Nation mit seinem Tor in der letzten Minute. Die Schweizer taten sich in der ersten Halbzeit schwer gegen eine geordnete, sichere Abwehr vor Dominguez. Der eingewechselte Mehmedi überwand kurz nach dem Seitenwechsel den Widerstand und traf per Kopf.

«Expreso»:
Nach gutem Start und 1:0-Führung konnte die „Tricolor" das Spiel dominieren. Die Schweiz spielte riskant und konnte nach einer Ecke kurz nach der Pause ausgleichen. Danach wurden die Europäer stärker und spielten fehlerlos. Im Gegensatz zu Michael Arroyo, der in der 90. Minute eine gute Chance zum Sieg verpasste. Im Gegenzug entscheidet der eingewechselte Haris Seferovic das Auftaktspiel zu Gunsten der Schweizer.

«Hoy»:
Ecuador unterliegt der Schweiz mit 1:2. Die Fans hatten nie aufgehört, ihre Spieler zu ermutigen und erlebten das Spiel mit grosser Freude. Dennoch verblasste das Lächeln letztlich in der Trauer, als Ricardo Rodriguez in der 93. Minute der Siegtreffer gelang. Die Schweiz spielte einen gepflegten Fussball und beherrschte das System, welches sie in die KO-Phase bringen wird. Ecuador muss die nächsten beiden Spiele gewinnen, um weiter zu kommen.

«El Mercurio»:
La Tri spielte mit Freude und Geschwindigkeit, leidete aber an der taktischen Unordnung. Die Schweiz gewinnt dank einer guten methodischen Strategie vom erfahrenen deutschen Trainer Hitzfeld. Die Europäer waren im Mittelfeld überzählig und schafften es, die Angriffe von Ecuador immer wieder zu blockieren. Bereits 2010 konnte die Schweiz ihr Startspiel gegen Spanien gewinnen. Jetzt müssen sie den Sieg gegen Frankreich und Honduras bestätigen.