Nach 15 Turniertagen im Londoner Alexandra Palace wissen wir nun: Gary Anderson ist der König der Pfeile. Der WM-Final, welcher im Modus Best-of-13 ausgetragen wurde, ging mit 7:5 an den «Flying Scotsman».
Von 72 gestarteten Dart-Cracks blieb am Ende nur der 45-jährige Schotte ungeschlagen. Seine Unbesiegbarkeit auf der WM-Bühne hält nun seit knapp zwei Jahren an. Als Vorjahressieger realisiert Anderson nämlich das Kunststück der Bestätigung eines Weltmeistertitels. Vor dem Schotten gelang dies bisher nur zwei Akteuren: Dem 16-fachen Weltmeister Phil Taylor und Andersons gestrigem Finalgegner Adrian Lewis.
Lewis, der Werfer aus der Arbeiterstadt Stoke-on-Trent, war aber bei weitem nicht chancenlos. Vor allem zu Beginn war der 30-jährige «Jackpot» der bessere Werfer. Anderson zeigte sich aufgeregt, liess die Coolness vermissen. Weil Lewis zu selten reüssierte und sein Spiel mit Ungenauigkeiten würzte, fand Anderson letztlich zurück ins Spiel. Obwohl sich der Schotte daraufhin mehrmals verrechnete und sich Fehlwürfe leistete, konnte Adrian «The Jackpot» Lewis nicht reagieren. Auch, weil Andersons Doppelquote in den entscheidenden Momenten dann doch brillierte.
Den Jackpot räumte nun «The Flying Scotsman» ab, denn mit dem Triumph der WM sahnt Anderson ein Preisgeld im Wert von 300 000 Pfund ab. Ein würdiges Ende einer grossen WM.

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