Wieder ein Superligist draussen
Lausanne stolpert gegen GC

Die Grasshoppers schlagen Lausanne 2:0 und stehen im Viertelfinal des Schweizer Cups. Cristian Ponde avanciert für den Leader der Challenge League zum Matchwinner.

Merken
Drucken
Teilen

(sim) Der Reiz des Cups ist, dass der Wettbewerb Clubs aus unteren Ligen die Chance bietet, für eine Überraschung zu sorgen, die Favoriten aus der Super League zu ärgern oder gar zu bezwingen. Das haben in den Achtelfinals sowohl der FC Aarau (4:2 gegen Sion) als auch der FC Winterthur (6:2 gegen Basel) bewiesen. Und die Grasshoppers beweisen am Mittwochabend, dass aus Sicht der Challenge-League-Vereine aller guten Dinge drei sind.

Der 2:0-Erfolg von GC gegen Lausanne im leeren Letzigrund hat nicht dieselbe Überraschungskraft wie die anderen beiden Duelle. Vielmehr begegnen sich der souveräne Leader der zweithöchsten Liga und der Siebte der Super League, der sich zuletzt nicht in Bestform profitiert hat, auf Augenhöhe.

Pondes Geistesblitz

Entsprechend chancenarm präsentiert sich das Geschehen zunächst. Für den entscheidenden Geistesblitz zeichnet sich schliesslich Cristian Ponde verantwortlich. Der Portugiese lanciert in der 68. Minute mit einem klugen Pass in die Tiefe Léo Bonatini, und der Brasilianer trifft mit einem platzierten Schuss in die entfernte Torecke zur Führung für die Zürcher.

Danach versucht die Equipe von Giorgio Contini zwar ihre Bemühungen in der Offensive zu intensivieren, belohnt wird der Effort indes nicht. Im Gegenteil. Nach einem Freistoss von Fabio Fehr geht der Ball in der 80.Minute im Strafraum an die Hand von Lausanne-Mittelfeldspieler Gabriel Bares. Schiedsrichter Alain Bieri zeigt auf den Punkt. Ponde erhöht problemlos für GC, das den Vorsprung ungefährdet über die Zeit bringt und erstmals seit der Saison 2017/2018 wieder in einen Viertelfinal des Schweizer Cups einzieht.