Ski-WM St. Moritz
Wendy Holdener holt im Slalom Silber – Gold geht an die überlegene Kronfavoritin Mikaela Shiffrin

Erstmals seit 20 Jahren gewann wieder eine Schweizerin eine WM-Medaille im Slalom. Wendy Holdener eroberte sich an den Titelkämpfen in St. Moritz Silber, Gold geht mit 1,64 Sekunden Vorsprung an die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

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Die Slalom-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin lässt sich feiern.
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Im Zielraum bejubelt sie ihren Sieg - Holdener und Hansdotter sind die ersten Gratulanten.
Wendy Holdener zeigt Nerven und holt sich die Silbermedaille.
Die neue, alte Weltmeisterin: Mikaela Shiffrin gewinnt Slalom-Gold zum dritten Mal in Folge.
Ski WM: Slalom Frauen
Michelle Gisin riskierte alles und wurde nicht belohnt.
Wendy Holdener hält dem Druck stand und holt Silber.
Denise Feierabend übernahm zwischenzeitlich die Führung.
Ausser Atem im Ziel: Mikaela Shiffrin legte mit 47.80 Sekunden eine Top-Zeit hin.
Melanie Meillard nervt sich über ihren Ausfall: Sie verpasste ein Tor kurz vor dem Ziel.
Checkt ihre starke Zeit ab: Wendy Holdener nach dem ersten Lauf.
Denise Feierabend liegt auf dem 16. Zwischenrang.
Veronika Veleza Zuzulova liegt auf Platz drei 0.59 Sekunden hinter Shiffrin.
Pechvogel Melanie Meillard: Sie verpasst auf den letzten Metern ein Tor.
Wendy Holdener hat sich eine gute Ausgangslage für den zweiten Lauf geschaffen.
Mikaela Shiffrin führt nach dem ersten Lauf...
... doch Wendy Holdener ist ihr dicht auf den Fersen: 38 Hunderstel.
Michelle Gisin ist nach dem ersten Lauf auf dem starken 6. Zwischenrang.
Die Athletinnen fuhren am Morgen ein letztes Mal die Slalompiste ab.

Die Slalom-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin lässt sich feiern.

Keystone

1,64 Sekunden verlor die 23-jährige Schwyzerin auf die unglaublich auftrumpfende Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die zum vierten Mal in Folge an einem Grossanlass in ihrer stärksten Disziplin nicht zu schlagen war. Schon nach dem ersten Lauf hatte Wendy Holdener hinter Shiffrin auf Platz 2 gelegen. Bronze ging an die Schwedin Frida Hansdotter.

Michelle Gisin, als Sechste bei Halbzeit ebenfalls noch mit Medaillenchancen, leistete sich im zweiten Lauf einen riesigen Fehler, der sie im Klassement auf Platz 21 abrutschen liess. Denise Feierabend zeigte einen sehr guten zweiten Lauf. Die Engelbergerin, bei Halbzeit 16., verbesserte sich noch um sieben Positionen und wurde letztlich Neunte So gut war sie im Weltcup in dieser Saison nie klassiert.

Die erst 18-jährige Mélanie Meillard schied im ersten Lauf mit einem Torfehler kurz vor dem Ziel aus.

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