Weltklasse Zürich
Tränen bei Léa Sprunger im letzten grossen Rennen: «Ich habe alles falsch gemacht» +++ Del Ponte auf Rang 3, Kambundji mit Bestleistung ++ Joseph disqualifiziert

Léa Sprunger verpatzt ihr letztes grosses Rennen, Jason Joseph wird nach einem Fehlstart disqualifiziert. Ajla Del Ponte und Mujinga Kambundji überzeugen hingegen. Und bei Weltklasse Zürich gibt es sogar einen neuen Weltrekord, wenn auch «nur» in der U20-Kategorie.

Simon Häring
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23 Olympiasieger, 19 Weltmeisterinnen, 8 Weltrekordhalter, 11 Schweizer und damit so viele wie nie zuvor. Dazu ist Weltklasse Zürich 2021 erstmals alleiniger Gastgeber des Diamond-League-Finals. Ein Leichtathletikfest der Superlative, wie es die Schweiz noch nie gesehen hat. Alle 7 Minuten wird einer der symbolischen Diamanten an die Sieger vergeben, die sich zudem über 30'000 Franken Preisgeld und die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2022 in Eugene, USA, freuen.

Nachdem das Meeting im letzten Jahr der Pandemie wegen in spezieller Form stattgefunden hatte, in leeren Stadien und mit Athletinnen und Athleten, die virtuell gegeneinander angetreten waren, ist es auch für die Zuschauer eine Rückkehr zur Normalität: Sie erhielten gegen Vorweisen eines Zertifikats (geimpft, genesen oder getestet) Zugang zum Letzigrund.

Am zweiten Wettkampftag fallen innert zwei Stunden nicht weniger als 25 Entscheidungen. Hier verpassen Sie keinen der zahlreichen Höhepunkte.

Inhaltsverzeichnis

Resultate Weltklasse Zürich

Männer

100 Meter: 1. Kerley (USA) 9,87. 2. De Grasse (Kan) 9,89. 3. Baker (USA) 9,91. 8. Wicki (SUI) 10,25.

200 Meter: 1. Bednarek (USA) 19,70. 2. De Grasse (Kan) 19,72. 3. Kerley (USA) 19,83.

400 Meter: 1. Cherry (USA) 44,41. 2. James (Grn) 44,4. 3. Lendore (Tri) 44,81. 7. Petrucciani (Sui) 46,38.

800 Meter: 1. Korir (Ken) 1 :44,56. 2. Rotich (Ken) 1:44,96. 3. Murphy (USA) 1:45,21.

1500 Meter: 1. Cheruiyot (Ken) 3:31,37. J. Ingebrigtsen (Nor) 3:31,45. McSweyn (Aus) 3:32,14.

110 Meter Hürden: 1. Allen (USA) 13,06. 2. Levy (Jam) 13,06. 3. Parchment (Jam) 13,17. 6. Gaio (Sui) 13,72.

400 Meter Hürden: 1. Warholm (Nor) 47,35. 2. Dos Santos (Bra) 47,81. 3. McMaster (IVB) 48,24.

3000 Meter Hindernis: 1. Kigen (Ken) 8:17,45. 2. El Bakkali (Mar) 8:17,70. 3. Kibiwot (Ken) 8:18,16.

Hochsprung: 1. Tamberi (Ita) 2,34m. 2. Protsenko (Ukr) 2,30m. 3. Iwanjuk (Rus) 2,30m.

Dreisprung: 1. Pichardo (Por) 17,70m. 2. Zango (Bur) 17,20m. 3. Mohamed (Alg) 17,03m.

Stabhochsprung: 1. Duplantis (Swe) 6,06m. 2. Kendricks (USA) 5,93m. 3. Morgunow (Rus) 5,93m.

Diskuswerfen: 1. Stahl (Swe) 66,49m. 2. Ceh (Slo) 65,93m. 3. Dacres (Jam) 65,33m.

Speerwerfen: 1. Vetter (De) 89,11m. 2. Weber (De) 87,03m. 3. Vadlejch (Tsch) 85,22m.

Frauen

100 Meter: 1. Thompson-Herah (Jam) 10,65. 2. Asher-Smith (Gb) 10,87. 3. Del Ponte (Sui) 10,93. 5. M. Kambundji 10,94.

200 Meter: 1. Mboma 21,78. 2. Jackson (Jam) 21,81. 3. Asher-Smith (Gb) 22,19. 4. M. Kambundji 22,27.

400 Meter: 1. Hayes (USA) 49,88. 2. Paulino (Dom) 49,96. 3.Williams (Bar) 50,24.

800 Meter: 1. Hodgkinson (Gb) 1:57,98. 2. Grace (USA) 1:58,34. 3. Goule (Jam) 1:58,34. 8. Hoffmann (Sui) 2:00,25.

1500 Meter: 1. Kipyegon (Ken) 3:58,33. 2. Hassan (Ho) 3:58,55. 3. Norris (USA) 4:00,41.

100 Meter Hürden: 1. Amusan (Nig) 12,42. 2. Visser (Ho) 12,51. 3. Tapper (Jam) 12,55. 8. D. Kambundji (Sui) 13,01.

400 Meter Hürden: 1. Bol (Ho) 52,80. 2. Little (USA) 53,35. 3. Rischikowa (Rus) 53,70. 8. L. Sprunger 55,87.

3000 Meter Hindernis: 1. Jeruto (Ken) 9:07,33. 2. Kiyeng (Ken) 9:08,55. 3. Frerichs (USA) 9:08,74.

Dreisprung: 1. Rojas (Ven) 15,48m. 2. Ricketts (Jam) 14,64m. 3. Williams (Jam) 14,47m.

Stabhochsprung: 1. Sidorowa (Rus) 5,01m. 2. Stefanidi (Gre) 4,77m. 3. Sutej (Slo) 4,67m.

Diskuswerfen: 1. Allman (USA) 69,20m. 2. Perkovic (Kro) 67,22m. 3. Perez (Kub) 64,83m.

Speerwerfen: 1. Hussong (De) 65,26m. 2. Barber (Aus) 62,68m. 3. Ogrodnikova (Tsch) 61,54m.

18.53 Uhr: Paralympics-Held Marcel Hug siegt vor Manuela Schär, Hymne und Ehrenrunde für Schweizer Olympia-Delegation

Eben noch sorgten sie bei den Paralympics in Tokio für einen veritablen Schweizer Goldrausch. Nun messen sich der vierfache Sieger Marcel Hug, Manuela Schär und Catherine Debrunner in einem Verfolgungsrennen – diesmal aber vor 20'000 Zuschauern. Erst in der letzten Kurve zieht Hug mit seinem Silberhelm an Schär vorbei und gewinnt das Rennen. Danach wird ein Teil der Olympia-Delegation, die in Tokio mit 13 Medaillen für die erfolgreichsten Sommerspiele seit 1952 in Helsinki gesorgt hatten, geehrt und die Nationalhymne angestimmt und auf eine Ehrenrunde geschickt.

Der vierfache Paralympics-Sieger von Tokio, Marcel Hug, kommt in Zürich zu einem Heimauftritt. Und – natürlich – zu einem Sieg.

Der vierfache Paralympics-Sieger von Tokio, Marcel Hug, kommt in Zürich zu einem Heimauftritt. Und – natürlich – zu einem Sieg.

Ennio Leanza / KEYSTONE

19.21 Uhr: 400-Meter-Hoffnung Ricky Petrucciani enttäuscht beim Heimrennen und verpasst den Schweizer Rekord deutlich

Er ist Olympia-Halbfinalist, Athlet des LC Zürich und eine der grössten Schweizer Zukunftshoffnungen: Der Tessiner U23-Europameister Ricky Petrucciani. In Zürich aber enttäuscht der 21-Jährige als Siebter mit einer Zeit von 46,38 Sekunden über 400 Meter. Petruccianis Bestzeit liegt bei 45,02 Sekunden. Dennoch scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis er den 25 Jahre alten Schweizer Rekord von Mathias Rusterholz (44,99 Sek.) unterbietet. Das Rennen über 400 Meter gewinnt der Amerikaner Michael Cherry in 44,41 Sekunden hauchdünn vor Kirani James (44,42 Sekunden) aus Granada und Deon Lendore (44,81) aus Trinidad und Tobago.

Ricky Petrucciani enttäuscht im 400-Meterrennen.

Ricky Petrucciani enttäuscht im 400-Meterrennen.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

19.27 Uhr: Anschelika Sidorowa stösst in den exklusiven Klub der 5-Meter-Springerinnen im Stabhochsprung vor

Bei den Olympischen Spielen in Tokio gewann Anschelika Sidorowa mit 4,85 Metern Silber. Nun stösst die Russin in Zürich mit einer gemeisterten Höhe von 5,01 Metern in den exklusiven Zirkel der 5-Meterspringerinnen vor. Das war vor ihr nur ihrer Landsfrau Jelena Issinbajewa (5,06 Meter) und der Amerikanerin Sandi Morris (5,00 Meter) gelungen.

Anschelika Sidorowa schreibt in Zürich Meeting-Geschichte.

Anschelika Sidorowa schreibt in Zürich Meeting-Geschichte.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

19.48 Uhr: Junioren-Europameisterin Ditaji Kambundji zahlt über 100 Meter Hürden bei ihrem Zürich-Debüt Lehrgeld

Die U20-Junioreneuropameisterin Ditaji Kambundji zahlt bei ihrem ersten Auftritt in Zürich Lehrgeld und klassiert sich über 100 Meter Hürden mit einer Zeit von 13,01 Sekunden im achten Rang. Die persönliche Bestzeit der 19-jährigen Bernerin steht bei 12,94 Sekunden. Das Rennen gewinnt die Nigerianerin Tobi Amusan in 12,42 Sekunden vor der Holländerin Nadine Visser, die in 12,51 Sekunden einen neuen Landesrekord läuft und vor der Olympia-Dritten Megan Tapper aus Jamaika (12,55 Sekunden).

Ditaji Kambundji (links) läuft in Zürich auf Rang acht.

Ditaji Kambundji (links) läuft in Zürich auf Rang acht.

Gaetan Bally / KEYSTONE

19.59 Uhr: Fehlstart! Jason Joseph im Rennen über 110 Meter Hürden disqualifiziert, er sagt: «Tut mir leid. Was für eine Scheisssaison»

Jason Joseph hatte sich viel vorgenommen im Duell mit Olympiasieger Hansle Parchment und dem Tokio-Dritten Ronald Levy. Zu viel. Dem Baselbieter unterläuft im Rennen über 110 Meter Hürden ein Fehlstart, die Folge: Disqualifikation. «Jedes Kind kann sich im Startblock halten, ich nicht. Was für eine Scheisssaison», sagt der 22-Jährige danach. «Tut mir leid für alle, die gekommen sind.» Aber nicht alles war schlecht in diesem Jahr. Kurz vor Weltklasse Zürich hatte der 22-Jährige in 13,12 Sekunden einen neuen Schweizer Rekord aufgestellt. In Zürich gewinnt der Amerikaner Devon Allen im Fotofinish (13,06 Sekunden) vor Levy und Olympiasiger Parchment, der nur 13,17 Sekunden läuft.

Jason Joseph wird nach einem Fehlstart disqualifiziert.

Jason Joseph wird nach einem Fehlstart disqualifiziert.

Benjamin Soland / Blicksport

20.05 Uhr: Die Venezolanerin Yulimar Rojas pulverisiert im Dreisprung die bisherige Zürich-Bestmarke fast um einen halben Meter

Bereits mit ihrem ersten Versuch pulverisiert Dreispringerin Yulimar Rojas (25) den 26 Jahre alten Meeting-Rekord der Russin Anna Birjukova (15,03 Meter). Im letzten Versuch springt Olympiasiegerin Rojas auf 15,48 Meter. In Tokio hatte sie mit einem Sprung auf 15,67 Metern den 26 Jahre gültigen Weltrekord gleich um 17 Zentimeter übertrumpft und danach gesagt, sie sei technisch nicht perfekt gesprungen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die 1,92 Meter grosse Athletin ihren Weltrekord verbessert.

Yulimar Rojas ist auch in Zürich eine Klasse für sich.

Yulimar Rojas ist auch in Zürich eine Klasse für sich.

Ennio Leanza / KEYSTONE

20.24 Uhr: Timothy Cheruiyot revanchiert sich im packenden Schlussspurt am norwegischen Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen

Die Siegerzeit (3:13,37 Minuten) über 1500 Meter ist keine Offenbarung, aber das Rennen über 1500 Meter ist an Spannung kaum zu überbieten: Anders als bei den Olympischen Spielen in Tokio setzt sich diesmal der 26-jährige Kenianer Timothy Cheruiyot im Schlussspurt gegen den erst 20-jährigen Norweger Jakob Ingebrigtsen durch und gewinnt zum vierten Mal in diesem Jahr ein Diamond-League-Meeting. Revanche geglückt.

Jakob Ingebrigtsen hat im Sprint das Nachsehen gegen Timothy Cheruiyot.

Jakob Ingebrigtsen hat im Sprint das Nachsehen gegen Timothy Cheruiyot.

Gaetan Bally / KEYSTONE

20.30 Uhr: Ajla Del Ponte sprintet auf Rang 3 und stellt Mujinga Kambundji in den Schatten, obwohl die Bernerin persönliche Bestzeit läuft

Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah aus Jamaika unterbietet den 37 Jahre alten Meetingrekord von Evelyn Ashford über 100 Meter und gewinnt in 10,65 Sekunden vor der Britin Dina Asher-Smith (10,87 Sek.). Auf Rang drei klassiert sich die Tessinerin Ajla Del Ponte (25) in einer Zeit von 10,93 Sekunden. Sie stellt damit Mujinga Kambundji (29) erneut in den Schatten, Die Bernerin wird Fünfte und unterbietet ihre persönliche Bestleistung in 10,94 Sekunden um eine Hundertstelsekunde unterbietet.

Ajla Del Ponte ist erneut schneller als Mujinga Kambundji.

Ajla Del Ponte ist erneut schneller als Mujinga Kambundji.

Martin Meienberger / freshfocus

Kurz darauf setzt sich im Rennen der Männer der Amerikaner Fred Kerley in 9,87 Sekunden durch, zwei Hundertstelsekunden vor Olympiasieger Andre De Grasse aus Kanada und dem Amerikaner Ronnie Baker (9,91 Sek.). Silvan Wicki klassiert sich in 10,25 Sekunden im fünften Rang.

21.05 Uhr: Lore Hoffmann enttäuscht, sieben Frauen laufen im Rennen über 800 Meter unter der magischen 2-Minutenmarke

Erst drei Mal ist Lore Hoffmann, die Schweizer Meisterin über 800 Meter, unter der magischen 2-Minutenmarke geblieben. In Zürich läuft die 25-jährige Walliserin in 2:00,25 Minuten auf Rang 8. Der Sieg geht an die erst 19-jährige Vize-Olympiasiegerin Keely Hodgkinson aus Grossbritannien.

Lore Hoffmann posiert nach ihrem 8. Platz mit einer Schweizer Fahne.

Lore Hoffmann posiert nach ihrem 8. Platz mit einer Schweizer Fahne.

Marc Schumacher/Freshfocus / freshfocus

Bei den Männern gibt es einen kenianischen Doppelsieg durch Emmanuel Korir (1:44,56 Minuten) und Cheruiyot Rotich (1:44,96 Sekunden).

21.25 Uhr: Enttäuschender Abschied für Léa Sprunger, letzter Platz über 400 Meter Hürden, Trainingspartnerin Femke Bol triumphiert

2017 war sie Europameisterin über die 400 Meter Hürden, nun endet die Karriere von Léa Sprunger. Mit einer Enttäuschung. Mit einer Zeit von 55,87 Sekunden klassiert sich die 31-Jährige im achten und letzten Rang, drei Sekunden hinter ihrer holländischen Trainingspartnerin Femke Bol. Die Enttäuschung ist bei Sprunger so gross, dass sie erst weder Blumen noch Schweizer Flagge annehmen will. Sie sagt: «Ich habe von der ersten bis zur letzten Hürde alles falsch gemacht. Und dennoch habe ich es genossen.» Sprunger wird mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Léa Sprunger enttäuscht in ihrem letzten grossen Rennen.

Léa Sprunger enttäuscht in ihrem letzten grossen Rennen.

Marc Schumacher/Freshfocus / freshfocus

21.42 Uhr: Weltrekordmann Karsten Warholm bleibt über 400 Meter Hürden unbesiegt, seine Zeit ist aber eine kleine Enttäuschung

An den Olympischen Spielen in Tokio blieb Karsten Warholm über 400 Meter Hürden in 45,94 Sekunden als erster Mann unter der magischen Marke von 46 Sekunden. Seit drei Jahren ist der 25-jährige Norweger schon ungeschlagen, das bleibt auch in Zürich so. Doch die Zeit ist eine leise Enttäuschung: 47,35 Sekunden. Vor dem Meeting hatte Warholm gesagt: «Ich war nach Gold in Tokio glücklich, aber auch wahnsinnig leer.» Er liebäugelt mit einem Wechsel auf die 400 Meter flach, er kann sich auch vorstellen, über 800 Meter anzutreten und sagt: «Ich brauche eine neue Herausforderung und muss mir mein inneres Kind bewahren.»

Karsten Warholm bleibt seit drei Jahren ungeschlagen.

Karsten Warholm bleibt seit drei Jahren ungeschlagen.

Ennio Leanza / KEYSTONE

21.49 Uhr: Mujinga Kambundji sprintet über 200 Meter auf Rang 4, Christine Mbomba läuft neuen Weltrekord bei den unter 20-Jährigen

Mujinga Kambundji bleibt über 200 Meter in 22,27 Sekunden nur eine Hundertstelsekunde über ihrem eigenen Schweizer Rekord und klassiert sich im vierten Rang. Den Sieg sichert sich die 18-jährige Christine Mboma aus Namibia, die in 21,78 Sekunden einen neuen Weltrekord in der U20-Kategorie läuft. Zweite wird Shericka Jackson aus Jamaika in 21,81 Sek.

Christine Mboma stellt einen neuen U20-Weltrekord auf.

Christine Mboma stellt einen neuen U20-Weltrekord auf.

Julien Warnand / EPA

21.52 Uhr: William Reais nur 8., Bednarek gewinnt

Der U23-Europameister William Reais (22) verpasst den Sieg deutlich und läuft nur auf Rang 8. Olympiasieger Andre De Grasse aus Kanada muss derweil mit dem 2. Rang vorliebnehmen – ausgerechnet Kenneth Bednarek, Silbergewinner von Tokio, gelingt in einer Zeit von 19,70 Sekunden die Revanche und gewinnt.

William Reais darf dank einer Wildcard über 200 Meter unter anderem gegen Olympiasieger Andre De Grasse antreten.

William Reais darf dank einer Wildcard über 200 Meter unter anderem gegen Olympiasieger Andre De Grasse antreten.

Marc Schumacher/Freshfocus / freshfocus

22.07 Uhr: Olympiasieger Gianmarco Tamberi triumphiert erneut

Der italienische Hochspringer Gianmarco Tamberi überspringt 2,34 Meter und setzt sich nach Olympiagold in Tokio auch in Zürich die Krone auf.

Der exzentrische Gianmarco Tamberi feiert seinen Sieg.

Der exzentrische Gianmarco Tamberi feiert seinen Sieg.

Jean-Christophe Bott / EPA

22.18 Uhr: Mondo Duplantis überquert als erster Stabhochspringer in Zürich die 6-Metermarke – und scheitert knapp an der Weltrekordhöhe

Das Beste kommt zum Schluss. Zumindest fast. Olympiasieger Mondo Duplantis überspringt 6,06 Meter. Es ist in Zürich der erste Sprung über 6 Meter. Danach lässt sich der 21-Jährige die Latte auf 6,19 Meter legen. Das wäre Weltrekord. Beim ersten Versuch reisst der Schwede die Latte nach dem Sprung, den zweiten bricht er ab, im dritten hängt er mit dem Fuss an. Kein Weltrekord. Doch auch das scheint nur noch eine Frage der Zeit.

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