Qualifier Chiudinelli (ATP 161) verdiente sich den Erfolg gegen den Neapolitaner redlich: In den ersten beiden Tiebreaks gab er nur fünf Punkte ab und danach erteilte er dem frustrierten Starace noch die Höchststrafe. Für den Baselbieter, der nach zahlreichen Verletzungen sein Potenzial nun immer mehr ausschöpfen kann, war es der dritte Erfolg in einem Grand-Slam-Hauptfeld, nachdem er beim US Open vor drei Jahren schon einmal die 3. Runde erreicht hatte. Sein nächster Gegner ist der einstige Gstaad-Sieger Paul-Henri Mathieu oder der frühere US-Open-Halbfinalist Michail Juschni.

Vögele musste sich den ersten Sieg in einem Major-Hauptfeld hart erdauern: Die Aargauerin legte bis zum 4:0 einen Blitzstart hin und führte dann auch noch 5:3, ehe sie zu passiv wurde und der Italienerin die Rückkehr ins Spiel ermöglichte. Brianti gewann dann das Tiebreak 12:10, nachdem Vögele zwei Satzbälle nicht genutzt hatte.

In den nächsten beiden Sätzen war dann Vögele wieder die klare Chefin und verdiente sich so ein Rendez-Vous mit Francesca Schiavone, gegen die sie befreit antreten kann. So oder so ist das US Open für die Fedcup-Spielerin ein Erfolg: Wegen Handgelenkproblemen und Krankheit war lange nicht klar gewesen, ob sie überhaupt würde antreten können.