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Zwei Bronzemedaillen für die Schweizer Ruderer

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An den Europameisterschaften im portugiesischen Montemor-o-Velho wurden die Schweizer Medaillenhoffnungen erfüllt.

Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer überrascht weiter. Simon Schürch, Lucas Tramèr, Simon Niepmann und Mario Gyr fuhren in einem hochklassigen Finalfeld auf den Bronzeplatz. Die vier Olympiakandidaten überzeugten mit einer weiteren Leistungssteigerung. Im Vorjahr in leicht anderer Besetzung an der WM in Poznan auf den 9. Platz gefahren, schafften sie diesen Sommer beim Weltcupfinal auf dem Rotsee bereits Rang 4. Bei den Europameisterschaften in Portugal, die als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften anfangs November in Neuseeland dienen, liessen die vier Studenten nur Italien, die WM-Zweiten aus Dänemark und die WM-Vierten aus Frankreich hinter sich.

Gleich im Rennen danach überzeugte auch der Doppelvierer mit Regina Naunheim, Nora Fiechter, Katja Hauser und Martina Ernst mit einem starken Rennen. Stets auf dem dritten Platz rudernd, attackierten sie nach Streckenhälfte gar die WM-Dritten aus Deutschland, doch es sollte nicht ganz reichen. Die Bronzemedaille hinter Welt- und Europameister Ukraine sowie Deutschland war jedoch nie gefährdet. Die vierplatzierten Polinnen kreuzten die Ziellinie mit 2,5 Sekunden Rückstand.

Eine erneute Medaille nach Vorjahres-Silber klar verpasst haben André Vonarburg und Florian Stofer im Doppelzweier. Nach zwei starken Rennen im Vorlauf und Halbfinal fehlte dem angeschlagenen Vonarburg im Final die Kraft, um mit der hochrangigen Konkurrenz mitzuhalten. Vonarburg hat einen Husten, den er seit drei Wochen mitschleppt, nicht rechtzeitig auskurieren können. So blieb den beiden Sempachern nur der letzte Platz im A-Final. Die Medaillen gingen an den WM-Zweiten aus Frankreich und den letztjährigen Europameister aus Estland.

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