Nationalliga A

Zug - ZSC Lions abgebrochen

Spielabbruch nach Rauch aus ZSC-Fanecke

Spielabbruch nach Rauch aus ZSC-Fanecke

Die Partie zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions musste abgebrochen, weil das Eisfeld mit Rauchpetarden aus der Zürcher Fankurve eingenebelt worden war.

Urs Keel, offizieller Statistiker des Eishockey-Verbandes, kann sich an keinen vergleichbaren Fall erinnern. Spielabbrüche in der NLA gab es allerdings schon. So wurden beispielsweise im Jahr 2005 die Begegnungen Lausanne - Fribourg (Eisdurchbruch im Mittelkreis) und Rapperswil-Jona Lakers - Davos (Nebel) vorzeitig beendet.

Die Vorkommnisse in der Herti-Halle haben ein Nachspiel zur Folge. Die National League, die solche Vorfälle gemäss einem Communiqué aufs Schärfste verurteilt, wird beim Einzelrichter der Nationalliga ein Verfahren einleiten, um die Vorgänge zu untersuchen. Es wird in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Zuger Sicherheitsdienst alles unternommen, um die Übeltäter anhand der Videoüberwachung zu eruieren und mit einem nationalen Stadionverbot zu belegen.

Nach dem Abfeuern der Rauchpetarden war zunächst alles daran gesetzt worden, um das "Z-Derby" fortsetzen zu können. So brachte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter zum Einsatz. Weil sich jedoch nicht der gewünschte Erfolg einstellte, einigten sich die beiden Teams darauf, die Partie zum Schutze der Gesundheit abzubrechen und an einem noch zu definierenden Datum neu anzusetzen. Beide Mannschaften werden keinen Spielfeldprotest einlegen.

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