Im LGT-Preis, dem Hauptevent am Samstag, fehlte aber wenig zum grossen Triumph des Youngsters Martin Fuchs.

Drei der sieben Reiter im Stechen waren Schweizer. Der Erfolg und 16'000 Franken Sieggeld strich aber der 30-jährige Simon Delestre aus Metz ein, der Platz 13 in der Weltrangliste einnimmt. Der französische Stilist führte Napoli du Ry am schnellsten fehlerlos über die sieben Hindernisse der Barrage. Der englische Routinier Michael Whitaker verfehlte auf seiner Stute Little Lady die Bestzeit ebenso wie der 18 1/2-jährige Martin Fuchs aus Bietenholz, der etwas über eine Sekunde auf Delestre einbüsste.

Der Zürcher bewies vor grosser Kulisse sein Talent und seine Nervenstärke im Weltklassefeld und klassierte sich auf dem erfahrenen und wieder total genesenen Ideo du Thot als hervorragender Dritter. Ein Preisgeld von 10'000 Franken belohnte den zu den Jungen Reitern aufgestiegenen Sohn der einstigen Schweizer Meister Renata und Thomas Fuchs.

Neben Martin Fuchs erreichten auch Steve Guerdat, der Vorjahreszweite, mit Ferrari und Werner Muff mit Kiamon das Stechen. Muff scheiterte am zweitletzten Sprung und wurde Siebter, Guerdat verschätzte sich am ersten Oxer und klassierte sich mit der schnellsten Zeit in der Barrage als Fünfter.

Weiter nicht in Schwung kommt Pius Schwizer. Der Weltranglistenfünfte wartet in Basel weiter auf seine erste Klassierung und wirkt verunsichert, darf er doch seine Spitzenpferde Carlina und Ulysse auf Geheiss des Besitzers François Leiser auch nach ausgedehnter Pause immer noch nicht einsetzen.