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Woods-Skandal kostet Sponsoren zwölf Milliarden Dollar

Sponsoren verlieren wegen Tiger Woods an Börsenwert

Sponsoren verlieren wegen Tiger Woods an Börsenwert

Golf-Superstar Tiger Woods hat durch seine Sex-Affären möglicherweise bis zu 12 Milliarden Dollar seiner Sponsoren an Börsenwert vernichtet. Das ist das Ergebnis einer Studie von zwei Wirtschaftswissenschaftlern der University of California.

Bei den Untersuchungen verglich das Duo die Wall-Street-Kurse der börsenkotierten Woods-Partner an den 13 Handelstagen zwischen dem Zeitpunkt des Autounfalls des Weltranglistenersten am 27. November und seinem Untreue-Geständnis am 11. Dezember jeweils mit den Entwicklungen des Gesamtmarktes und den Werten der grössten Konkurrenten der Firmen.

Die Professoren wiesen allerdings darauf hin, dass ihre Auswertungen durch den Tochterunternehmen-Status mehrerer Woods-Sponsoren einer grösseren Fehlerquote unterliegen könnten als bei vergleichbaren Studien üblich.

Trotz der angekündigten Turnierpause von Woods wird dagegen der Fernsehsender Sky auch in Zukunft ausführlich über Golf-Turniere berichten. Der Pay TV-Anbieter einigte sich mit der US PGA Tour über einen Dreijahresvertrag von 2010 bis 2012. Er beinhaltet nach Sky-Angaben Live-Übertragungen von jährlich mehr als 40 Golf-Veranstaltungen.

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