Barcelona

«Wir werden attakieren»

Verspricht für heute ein - weiteres - Offensiv-Spektakel: Barcelona-Trainer Pep Guardiola.

Wir werden attakieren

Verspricht für heute ein - weiteres - Offensiv-Spektakel: Barcelona-Trainer Pep Guardiola.

Es liegt an Barcelona heute in London (20.45 Uhr/SF 2) einen englischen Champions-League-Final zu verhindern. Nach dem 0:0 im Hinspiel müssen die Katalanen diesmal den Abwehrriegel des FC Chelsea knacken.

«Wir werden attackieren», verspricht der erfolgreiche Trainernovize Pep Guardiola und hofft, dass diesmal auch Chelsea den Vorwärtsgang einlegt. Ein offener Schlagabtausch wäre ganz im Sinne der Spanier. Genau 100 Tore hat der FC Barcelona bislang in der spanischen Meisterschaft erzielt. Das sind fast drei Treffer pro Spiel. Am Samstag versuchte Erzrivale Real Madrid, Barcelona mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, reagierte auf Angriffe mit Gegenangriffen und spielte munter mit. Die Taktik zahlte sich nicht aus. Der Rekordmeister ging vor eigenem Anhang 2:6 unter.

Chelseas Coach Guus Hiddink hat seine Hausaufgaben mit Sicherheit gemacht und wird seine Spieler nicht blindlings ins Verderben stürmen lassen. Der Fokus der Londoner dürfte sich zumindest zu Beginn auf die Defensive richten. Mit rigorosem Einsatz wird Chelsea versuchen, das Kurzpassspiel der Gäste zu unterbinden. «Wir müssen gleich diszipliniert und aggressiv spielen wie im Camp Nou», bestätigt Flügelspieler Florent Malouda. Dank ihrer Stärke bei Standardsituation dürften die Engländer auch zu Torchancen kommen, ohne ein spielerisches Feuerwerk zu zünden.

Obwohl ganz Spanien nach dem Kantersieg gegen Real Madrid voll des Lobes war für das katalanische Ensemble, zeigte es doch einige Schwächen. In der Verteidigung agierte die Truppe nicht stilsicher. Dass mit den verletzten Rafael Marquez und Gabriel Milito sowie dem gesperrten Carlos Puyol drei Innenverteidiger ausfallen, macht aus der Verteidigung mehr denn je die Achillesferse des FC Barcelona. Auch im Sturm muss Guardiola möglicherweise auf einen Leistungsträger verzichten. Thierry Henry, Doppeltorschütze am Samstag in Madrid, schlägt sich mit Knieproblemen herum.

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