Canepa

«Wir haben absolute Wunschtransfers getätigt»

Ancillo Canepa, links, FC Zuerich Praesident, Sportchef Fredy Bickel, Mitte, und Trainer Urs Fischer, rechts, an einer Medienkonferenz des FCZ zum Saisonstart am Freitag, 9. Juli 2010, in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

«Wir haben absolute Wunschtransfers getätigt»

Ancillo Canepa, links, FC Zuerich Praesident, Sportchef Fredy Bickel, Mitte, und Trainer Urs Fischer, rechts, an einer Medienkonferenz des FCZ zum Saisonstart am Freitag, 9. Juli 2010, in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die letzte Spielzeit des FCZ verlief zwiespältig: zuerst die Teilnahme an der Champions League, dann der Absturz in der Super League. Was Präsident Ancillo Canepa und Sportchef Fredy Bickel heuer vom FC Zürich erwarten.

Die zweite Hälfte der letzten Saison verlief überhaupt nicht im Sinn des FC Zürich.
Fredy Bickel:
Ein Verein wie der FC Zürich kann mit einem siebten Platz natürlich nicht zufrieden sein. Er muss europäisch spielen, und es stinkt mir gewaltig, dass dies in der neuen Saison nicht der Fall sein wird.

Wie hat der FC Zürich darauf reagiert?
Ancillo Canepa:
Wir haben absolute Wunschtransfers getätigt. Stürmer Amine Chermiti haben wir schon lange im Auge gehabt. Er ist unglaublich schnell. Jorge Teixeira und Chaker Zouaghi in der Innenverteidigung sind zusammen 200 kg schwer und 4 Meter hoch. Beide sind humorlose Defensivspieler, die uns viel Qualität bringen. Es wäre absurd zu sagen, dass wir nicht um den Titel mitspielen wollen. Die Resultate allein genügen aber nicht. Die Art und Weise, wie wir spielen, ist ebenfalls wichtig.

Sind die Transferaktivitäten abgeschlossen?
Bickel:
Wir wollten dem Kader ein anderes Gesicht geben. Dies ist uns gelungen. Das Ziel bleibt aber, es auf 23 Spieler zu verkleinern. Goalie Leoni ist mit portugiesischen und spanischen Vereinen in Kontakt, und Alain Rochat könnte uns im Winter in Richtung Vancouver verlassen.

Mit welchem Etat steigt der FC Zürich in die Saison?
Canepa:
Mit einem Budget von 25 Millionen Franken. Der Verlust wird 3 bis 3,5 Millionen Franken betragen. Dank den Einnahmen aus der Champions League können wir die nächsten zwölf Monate in Ruhe angehen. (br)

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