Der 33-jährige Düsseldorfer Martin Kaymer gilt in Deutschlands Golfsport seit langem als der legitime Nachfolger des Vorzeigegolfers Bernhard Langer. Langer wie Kaymer haben in ihren Karrieren zwei Turniere auf Grand-Slam-Stufe gewonnen: Langer das US Masters 1985 und 1993, Kaymer die US PGA Championship 2010 und das US Open 2014. Und beide waren die Nummer 1 der Weltrangliste.

Auf der Europa-PGA-Tour errang Kaymer neun Turniersiege. Bei seinem bislang letzten Start im Wallis wurde er nur vom Dänen Thomas Björn übertroffen.

Die Organisatoren unter Turnierdirektor Yves Mittaz melden überdies die Verpflichtung des aufstrebenden Belgiers Thomas Pieters. Der 26-Jährige spielte zuletzt an der US PGA Championship in St. Louis bis in die Schlussrunde hinein um den Sieg mit, bevor er sich unter anderen dem siegreichen Brooks Koepka und dem zweitplatzierten Tiger Woods geschlagen geben musste. Pieters beendete das vierte und letzte Majorturnier des Jahres als Sechster.

An dem mit 2,5 Millionen Euro dotierten Turnier auf dem Walliser Hochplateau wird erneut auch der Engländer Danny Willett zu sehen sein. Der Spieler aus Sheffield war noch vor wenigen Jahren im Weltgolf ganz oben. Im Juli 2015 siegte er in der Schweiz, zehn Monate später triumphierte er am US Masters in Augusta, das viele als wichtigstes Golfturnier überhaupt betrachten.