Eiskunstlauf

Weitere Enttäuschung für Sarah Meier

Sarah Meier

Sarah Meier

Sarah Meier hat an der WM in Turin eine Premiere im negativen Sinn erlebt.

Die EM-Zweite von 2007 und 2008 verpasste erstmals an internationalen Meisterschaften die Kür der besten 24. Die Bülacherin belegte nach dem Kurzprogramm lediglich Platz 26. Ihre bisher schlechteste WM-Klassierung war Rang 19 an den Weltmeisterschaften 2003 in Washington gewesen.

Meier erlebte in ihrem Samba-Kurzprogramm ein Desaster. Die 25-jährige Bülacherin stürzte beim Dreifach-Lutz, den sie mit dem Doppel-Toeloop kombinieren wollte, und sprang den Salchow nur einfach. Deshalb erhielt sie bloss 45,06 Punkte - ihre Bestleistung beträgt 60,87. Weniger Punkte hatte sie letztmals 2005 bekommen. Dies verdeutlicht, wie schlecht die Zürcher Unterländerin war, auch wenn die Punktzahlen wegen Änderungen im Bewertungssystem nicht eins zu eins vergleichbar sind.

In der technischen Bewertung schnitt Meier gar schlechter ab als die zweite Schweizerin, Bettina Heim. Für die 20-jährige Appenzellerin, die erstmals an einer WM teilnahm, ist der Wettkampf wie erwartet ebenfalls bereits beendet. Heim, die Platz 32 belegte, erhielt nur 4,06 Punkte weniger als Meier.

Ein ungewohntes Bild bietet sich auch ganz vorne, denn in Führung liegt die erst 16-jährige WM-Debütantin Mirai Nagasu aus den USA, die Vierte der Olympischen Spiele in Vancouver. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die japanische Olympia-Zweite Mao Asada und die Finnin Laura Lepistö. Die südkoreanische Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Kim Yu-Na belegt lediglich den 7. Zwischenrang.

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