Formel 1

Webber und Hamilton am Schnellsten

Trainingsbestzeit für Mark Webber

Trainingsbestzeit für Mark Webber

Mark Webber im Red Bull und überraschend Lewis Hamilton im zuletzt nicht konkurrenzfähigen McLaren-Mercedes waren am ersten Trainingstag auf dem Nürburgring die Schnellsten.

Nick Heidfeld im BMW-Sauber verpasste in heimischen Gefilden beide Male eine Platzierung in den Top Ten knapp. Dem Mönchengladbacher mit Wohnsitz Stäfa fehlten jeweils sieben Hundertstel zu Rang 10. Immerhin hielt Heidfeld, der zweimal Elfter wurde, seinen Teamkollegen Robert Kubica in Schach. Der Pole lag als zweimal Vierzehnter fünf Zehntel beziehungsweise 15 Hundertstel hinter dem Deutschen zurück.

Wie befürchtet landete Sébastien Buemi im Hintertreffen. Der Waadtländer kam im seit Wochen nicht mehr konkurrenzfähigen Toro Rosso nicht über die Ränge 17 und 18 hinaus. Buemi, dem wie seinem Teamkollegen Sébastien Bourdais der Doppeldiffusor erst im nächsten Grand Prix Ende Juli in Ungarn zur Verfügung stehen wird, hofft für den Sonntag auf Regen. Eine nasse Strecke würde seine Hoffnungen auf eine gute Platzierung ansteigen lassen.

Die Bestzeit von Mark Webber kommt nicht überraschend. Die Leistungsfähigkeit des Red-Bull-Autos wird derzeit noch höher eingestuft als jene des Brawn-Wagens mit dem sechsfachen Saisonsieger und WM-Leader Jenson Button. Der Brite selber deutete seinen Ambitionen mit den Plätzen 2 und 3 an.

Für Sebastian Vettel im anderen Red Bull war das erste Training nicht wunschgemäss verlaufen. Wegen eines Elektronik-Schadens, den die Technikercrew erst wenige Minuten vor Ablauf der Zeit reparieren konnte, war der neue deutsche Hoffnungsträger während einer halben Stunde zum Zuschauen verurteilt. Nach der Mittagspause konnte dann auch Vettel sein Programm wie geplant absolvieren. Der neu im Thurgau wohnende Hesse war erster Verfolger von Lewis Hamilton.

Dass der Weltmeister das Klassement anführen würde, war nicht erwartet worden, zumal nach den zuletzt diskreten Vorstellungen mit dem McLaren-Mercedes. Noch in den letzten Tagen hatte Norbert Haug, der Motorsportchef von Mercedes, dahingehend geäussert, dass das Team nach wie vor nicht siegfähig sei.

Nürburg. Grand Prix von Deutschland. Freies Training. Erster Teil: 1. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault. 2. Jenson Button (Gb), Brawn GP-Mercedes, 0,381 Sekunden zurück. 3. Felipe Massa (Br), Ferrari, 0,663. 4. Jarno Trulli (It), Toyota, 0,713. 5. Giancarlo Fisichella (It), Force India-Mercedes, 0,757. 6. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari, 0,758. 7. Nico Rosberg (De), Williams-Toyota, 0,820. 8. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 0,827. 9. Kazuki Nakajima (Jap), Williams-Toyota, 0,870. 10. Fernando Alonso (Sp), Renault, 1,066. 11. Nick Heidfeld (De), BMW-Sauber, 1,139. 12. Rubens Barrichello (Br), Brawn GP-Mercedes, 1,145. 13. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 1,401. 14. Robert Kubica (Pol), BMW-Sauber, 1,612. 15. Nelson Piquet (Br), Renault, 1,656. 16. Sébastien Bourdais (Fr), Toro Rosso-Ferrari, 1,745. 17. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari, 1,796. 18. Heikki Kovalainen (Fi), McLaren-Mercedes, 1,811. 19. Timo Glock (De), Toyota, 1,829. 20. Adrian Sutil (De), Force India-Mercedes, 2,010. -- 20 Fahrer im Training.

Zweiter Teil: 1. Hamilton. 2. Vettel 0,182. 3. Button 0,220. 4. Webber 0,331. 5. Trulli 0,362. 6. Sutil 0,436. 7. Barrichello 0,515. 8. Alonso 0,625. 9. Nakajima 0,723. 10. Piquet 0,843. 11. Heidfeld 0,863. 12. Massa 0,903. 13. Rosberg 0,979. 14. Kubica 1,012. 15. Glock 1,023. 16. Räikkönen 1,033. 17. Kovalainen 1,575. 18. Buemi 1,754. 19. Bourdais 1,876. 20. Fisichella 6,728. -- 20 Fahrer im Training.

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