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WBA-Champion Walujew kämpft gegen Haye

WBA-Champion Nikolai Walujew

WBA-Champion Nikolai Walujew

Nicht die Gebrüder Wladimir und Witali Klitschko, sondern überraschend WBA-Champion Nikolai Walujew kämpft als nächster Schwergewichtler gegen den früheren britischen Cruisergewichts-Weltmeister David Haye.

Der 28-jährige Brite hatte davor den für den 12. September geplanten Kampf gegen Witali Klitschko abgesagt, weil ihm von den Klitschkos "Knebelverträge" vorgelegt worden seien. Bereits das Rendez-vous mit Wladimir Klitschko, das im Juni in der Schalker Arena hätte stattfinden sollen, liess Haye platzen.

Dafür erhält Haye nun ausgerechnet von WBA-Champion Walujew die Möglichkeit, Schwergewichts-Weltmeister zu werden. Walujew war zuletzt in die Kritik geraten, weil er den WBA-WM-Kampf gegen Ruslan Tschagajew (Usb) Ende Mai in Helsinki platzen liess. Und kurz darauf auch die Möglichkeit eines Vergleichs mit WBO- und IBF-Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko (Ukr) in Gelsenkirchen aus fadenscheinigen Gründen ausschlug.

Nun akzeptiert der 2,13-m-Gigant Walujew mit Haye immerhin den aktuell vielleicht stärkstmöglichen WM-Herausforderer. Der Austragungsort für den WBA-WM-Titelkampf steht noch nicht fest. Er soll auf jeden Fall in Europa stattfinden. Laut der Sauerland-Promotion, bei der Walujew unter Vertrag steht, kommt die Schweiz (Basel, Zürich oder Genf) als Austragungsort in Frage. "Die bisherigen WM-Veranstaltungen in Basel und Zürich mit Nikolai Walujew waren ja ein Erfolg. Deshalb ist die Schweiz auf jeden Fall wieder ein Thema", bestätigte Heiko Mallwitz, der Mediensprecher von Sauerland.

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