Der Lausanner unterlag in der 2. Runde dem als Nummer 6 gesetzten Russen Karen Chatschanow (ATP 8) 4:6, 7:6 (7:3), 2:6.

Wegen Regens mussten sich die beiden gedulden, ehe sie den Platz betreten konnten. Wawrinka war zu Beginn hellwach und ging 3:0 in Führung. Danach aber lief beim Schweizer nur noch wenig zusammen. Er gab seinen Aufschlag zweimal hintereinander ab und verlor den ersten Satz.

Im zweiten Durchgang liessen beide Spieler keinen Breakball zu. In der Kurzentscheidung zog Wawrinka gleich auf 5:0 davon und liess in der Folge nichts mehr anbrennen. Allerdings konnte er den Schwung nicht mitnehmen. Zwar gelang Wawrinka im entscheidenden Satz unmittelbar nach dem 0:2 das Re-Break, danach verlor er seinen Service aber erneut. Nach 2:11 Stunden verwertete Chatschanow den ersten Matchball zum 6:2.

Dass Wawrinka insgesamt fünf Breaks zuliess, lag an den Problemen nach dem zweiten Aufschlag. Im ersten Satz gewann er danach nur 30 Prozent der Punkte, im dritten Satz waren es gar nur 22 Prozent. Der Romand verlor im dritten Spiel gegen den Russen zum ersten Mal. In den ersten zwei Duellen - zuletzt trafen die beiden zu Beginn des Jahres in Doha aufeinander - hatte er keinen Satz abgegeben.

Es war für Wawrinka das dritte Turnier in Serie, in dem er in der 2. Runde verlor. Dennoch wird er in der Weltrangliste nur um eine Position auf Platz 23 zurückfallen. Bereits in der kommenden Woche bietet sich ihm in Cincinnati die Chance, es besser zu machen. Dann wird auch Roger Federer erstmals nach der bitteren Fünfsatz-Niederlage im Final in Wimbledon gegen Novak Djokovic wieder ins Turniergeschehen eingreifen. Der Basler feierte am Donnerstag seinen 38. Geburtstag.