ATP-Masters Schanghai

Wawrinka in Schanghai ausgeschieden

Stanislas Wawrinka ist beim ATP-Masters in Schanghai ausgeschieden

Stanislas Wawrinka ist beim ATP-Masters in Schanghai ausgeschieden

Stanislas Wawrinka ist beim Masters-1000-Turnier in Schanghai in den Achtelfinals ausgeschieden.

Der Waadtländer, der in der Runde zuvor von einer Verletzung von Andy Roddick profitiert hatte, musste seinerseits gegen Radek Stepanek beim Stand von 6:3, 6:7 (5:7), 2:4 aufgeben.

Die Partien gegen den 30-jährigen Tschechen stehen für Wawrinka unter einem schlechten Stern: Zweimal auf Sand (jeweils über drei Sätze in Barcelona) und einmal auf Teppich (2007 beim Davis-Cup-Abstieg in Prag) hatte der Romand gegen Stepanek schon verloren, nun hatte er auch auf Hartbelag in Schanghai das Nachsehen.

Wawrinka lag nach 142 Minuten Spielzeit 6:3, 6:7 (5:7), 2:4 zurück, als ihn eine Verletzung, womöglich eine Bauchmuskelzerrung, zur Aufgabe zwang. Die einige Games zuvor erfolgte Behandlung auf dem Spielfeld durch einen Physiotherapeuten hatte nicht geholfen. Ob und wo "Stan" in diesem Jahr noch auftreten wird, ist nicht klar. Die Schweizer Nummer 2 ist heuer noch für die Turniere von Lyon (ab 26. Oktober) und eine Woche später in Basel gemeldet.

Wawrinka (ATP 22) hätte sich allerdings gegen den in der Weltrangliste um sechs Positionen besser klassierten Ex-Freund von Martina Hingis, der in den Viertelfinals auf den Russen Nikolai Dawydenko (ATP 8) treffen wird, sehr wohl in zwei Sätzen durchsetzen können. Den ersten gewann Wawrinka diskussionslos in 40 Minuten, im zweiten Satz liess er bei 5:5 mehrere Breakbälle ungenutzt verstreichen. Im mit 5:7 verlorenen Tie-Break lag Wawrinka, der nach seinen zweiten Aufschlägen nur 40 Prozent der Ballwechsel für sich entschied, durchwegs im Rückstand.

Mit der verletzungbedingten Aufgabe reihte sich Wawrinka in eine illustre Liste von Spielern ein, die vor oder während des Turniers in Schanghai Forfait erklären mussten. Neben Roddick gaben schon die Argentinier Juan Martin Del Potro und José Acasuso, der Franzose Gaël Monfils, die Deutschen Mischa Zverev und Tommy Haas w.o.

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