Franck Rbéry
Was Franck Ribéry mit der minderjährigen Luxusnutte zu tun hat

Ausgerechnet jetzt! Ausgerechnet Franck Ribéry (27)! Vor dem morgigen Champions-League-Halbfinale gegen Lyon sorgt ein Huren-Skandal um die französische Nationalmannschaft für Aufregung. Steckt auch Bayerns Superstar und Hoffnungsträger Ribéry mittendrin?

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Laut Nachrichtenagentur AFP gab Ribéry gegenüber dem Pariser Untersuchungsrichter André Dando zu, sexuellen Kontakt mit einer minderjährigen Prostituierten gehabt zu haben.

AFP auf Nachfrage zu BILD: «Das ist eine sichere Informationen aus der zuständigen Pariser Staatsanwaltschaft.» TV-Sender France 2 berichtet ebenfalls von sexuellen Kontakten und beruft sich auf Justizkreise.

Bei ARD-«Brisant» hiess es gestern wörtlich: «Ärger um Franck Ribéry. Bayern Münchens Superstar hat Kontakte mit einer minderjährigen Prostituierten gegenüber der französischen Staatsanwaltschaft zugegeben.»

Bei der Vernehmung in der vergangenen Woche soll Ribéry allerdings auch erklärt haben, dass er nicht wusste, dass die Marokkanerin damals noch minderjährig war.

Ribéry-Anwältin Sophie Botait beschwichtigte noch am Montag: «Seine Anhörung hat ausschliesslich mit einem Bekannten zu tun. Er wurde als Zeuge befragt, für uns ist die Geschichte erledigt.«

Insgesamt sollen vier Nationalspieler befragt werden. Auch Lyon-Star Sidney Govou. Den trifft Ribéry morgen im Stadion wieder...

Der Fall: Bei den Ermittlungen gegen einen Zuhälterring stiess die Polizei auf den Luxus-Nachtclub «Café Zaman» am Pariser Prachtboulevard Champs Elysées. Wurde hier ein Callgirl-Ring organisiert, der sich um reiche Kunden kümmerte? Und um Fussballstars, die nach Länderspielen dort gerne feierten?

Die Konsequenz: In Frankreich stehen auf Sex mit einer minderjährigen Prostituierten bis zu drei Jahre Haft und eine Geldstrafe von 45000 Euro. Ob Anklage gegen Ribéry erhoben wird, ist offen. Bisher gilt er nur als Zeuge. Aus Gerichtsquellen heisst es, Untersuchungsrichter Dando gehe es mehr um die Zuhälter als um die Kunden.

Die Ribéry-Anwältin im Radiosender MRC: «Diese Affäre betrifft nicht Franck Ribéry und könnte im schlimmsten Fall doch allein zu seiner Privatsphäre gehören.» Ehefrau Wahiba dürfte trotzdem von der Diskussion wenig begeistert sein.

Wie reagieren die Bayern? Vom Verein gibt es keinen offiziellen Kommentar. Trainer Louis van Gaal über Ribéry: «Ich habe nicht den Eindruck, dass er darunter leidet. Ich glaube, er ist mehr mit Olympique Lyon beschäftigt.»

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