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Vorbereitungen für Winteruniversiade 2021 gestoppt

Dem Schweizer Anlass im Zeichen der olympischen Ringe droht das Aus.

Dem Schweizer Anlass im Zeichen der olympischen Ringe droht das Aus.

Die Winteruniversiade 2021 in der Zentralschweiz steht vor dem Aus. Zumindest findet sie nicht wie geplant vom 21. bis 31. Januar statt.

Wegen der Coronavirus-Krise entschied der internationale Hochschulsportverband (FISU) gemeinsam mit dem Organisationskomitee und Swiss University Sports, die Vorbereitungen für eine Durchführung im Januar 2021 zu stoppen. Erst in den kommenden Wochen wird eine mögliche Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt geprüft.

Die 30. Winteruniversiade ist als gemeinsames Projekt der sechs Zentralschweizer Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug sowie der Stadt Luzern aufgegleist. Das Programm umfasst zehn Sportarten an sieben Austragungsorten. 540 Hochschulen aus 50 Ländern mit insgesamt 2500 Sportlerinnen und Sportler im Alter zwischen 17 und 25 Jahren haben ihre Teilnahme zugesagt.

"Nach über vier Jahren Vorbereitung ist es ein schmerzhafter Entscheid, aber am Ende doch ein einfacher. Die Gesundheit aller Teilnehmenden hatte bei unseren Evaluationen stets oberste Priorität", liess sich der Präsident des Organisationskomitees und Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf per Communiqué zitieren. Ausschlaggebend für den Stopp waren neben der epidemiologischen Lage auch die aktuell geltenden Einreisebeschränkungen. Gemäss heutigem Stand wären gut 40 Prozent der Teilnehmenden unter die Einreisebeschränkungen gefallen - unter ihnen die grossen Delegationen der USA, von Russland oder aus China.

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