Fc Luzern

«Von Rang vier bis sieben ist alles möglich»

Ancillo Canepa, links, Praesident FC Zuerich und FC Luzern Praesident Walter Stierli vor dem Spiel am Samstag, 24. April 2010 im Gersagstadion in Emmenbruecke zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

«Von Rang vier bis sieben ist alles möglich»

Ancillo Canepa, links, Praesident FC Zuerich und FC Luzern Praesident Walter Stierli vor dem Spiel am Samstag, 24. April 2010 im Gersagstadion in Emmenbruecke zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

FCL-Präsident Walter Stierli zur letzten Saison in Emmenbrücke vor dem Einzug ins neue Fussballstadion im Juli 2011. Der 62-jährige steht seit Oktober 2005 an der Spitze des FC Luzern.

Zu welchem Schluss kommen Sie, wenn Sie das neue Kader des FC Luzern mit jenem der letzten Saison vergleichen?
Walter Stierli:
Unser einziger namhafter Abgang ist Davide Chiumiento. Auf der anderen Seite sind uns die Verpflichtungen von Daniel Gygax, Thomas Prager und Benjamin Kibebe gelungen. Wir werden etwa gleich stark wie letzte Saison sein.

Sie stapeln tief.
Stierli:
Die Erfahrung zeigt, dass man immer zuerst abwarten muss, wie sich die Neuen integrieren. Uns geht es in dieser Saison vor allem einmal darum, dass wir nicht in den unteren Teil der Tabelle fallen und auch nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben.

Sie stapeln schon wieder tief.
Stierli:
Nein, denn wir sind uns bewusst, dass in der letzten Saison mit dem vierten Tabellenplatz alles optimal gelaufen ist. Wir wollen darum keine grossen Töne von uns geben und sagen, wir holen so und so viele Punkte; und dann wird doch nichts daraus!

Wie lautet denn die konkrete Zielsetzung?
Stierli:
Ich denke, von Rang vier bis sieben ist für uns alles möglich. Und wenn wir im Cup noch etwas Auslosungsglück haben, können wir auch dort eine gute Rolle spielen. Dann haben wir unsere Ziele erreicht und werden als guter und gesunder Klub in die neue Arena einziehen.

Was geschieht mit dem ausgemusterten Captain Gerardo Seoane, der noch einen Vertrag als Spieler bis 2011 – mit Anschlusskontrakt bis 2014 – besitzt?
Stierli:
Wir sind dabei, eine Lösung zu suchen. Der Trainer plant ohne Seoane. Vorderhand trainiert dieser in der U21.

Mit welchem Budget nimmt der FCL die letzte Saison im Emmenbrücker Gersag in Angriff?
Stierli:
Dieses beträgt 11 Millionen Franken. Ich bin stolz, dass wir mit diesem Budget eine solche Mannschaft zusammenstellen konnten. Im neuen Stadion wird das Budget dann auf über 20 Millionen steigen.

Wegen eines Wassereinbruchs verzögert sich dessen Bau aber. Wann wird es nun eingeweiht?
Stierli:
Anfang Juli 2011. (br)

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