Die Zürcherinnen gewannen in der ausverkauften Im-Birch-Halle (1200 Zuschauer) das Heimspiel ihrerseits ohne Satzverlust und stehen dank dem 15:9 im "Golden set" in den Viertelfinals.

Am Schluss lagen sich Spielerinnen und Betreuer jubelnd und weinend in den Armen. Selbst die grössten Optimisten im Lager Voléros hatten wohl kaum ernsthaft daran geglaubt, den grossen Coup noch zu schaffen. Nach 93 Minuten jedoch verwertete Brankica Mihajlovic den zweiten Matchball im Zusatzdurchgang zum vielleicht wertvollsten Erfolg einer Schweizer Equipe. Odinzowo ist immerhin der aktuelle Meister aus Russland, dem Land des aktuellen Weltmeisters bei den Frauen.

Wie 2008 werden die Zürcherinnen die Champions League damit mindestens im 5. Rang abschliessen. In den Viertelfinals (23. Februar/2. März) trifft das Team von Trainerin Svetlana Ilic auf Dynamo Moskau oder Pesaro.

Die Kroatin Jelena Alajbeg verwertete nach 78 Minuten den Matchball zum 3:0-Sieg (25:22, 25:22, 25:21) im "regulären" Spiel. Weil beide Teams damit einen Sieg für sich verbucht hatten, kam es zum Entscheidungssatz ("Golden set"). Das Satz- oder Punktverhältnis spielt in dieser Saison bei jeweils einem Sieg keine Rolle.