Volleyball

Voléro Zürich vorzeitig eine Runde weiter

Voléro-Trainerin Svetlana Ilic

Voléro-Trainerin Svetlana Ilic

Die Volleyballerinnen von Voléro Zürich reiten weiterhin auf der Erfolgswelle.

Dank eines 3:1 bei Mulhouse (Fr) qualifizierten sie sich vorzeitig für die K.o.-Phase in der Champions League.

Eine Woche nach dem überraschenden Triumph am internationalen Turnier "topvolley" in Basel liess der Schweizer Meister im vorletzten Gruppenspiel im Elsass keine Zweifel am Weiterkommen in der Königsklasse aufkommen. Bereits nach etwas weniger als einer Stunde, als Voléro die ersten beiden Durchgänge für sich entschieden hatte, war die Achtelfinal-Qualifikation für die Equipe von Trainerin Svetlana Ilic Tatsache. Weil der europäische Verband CEV auf diese Saison hin die Dreipunkte-Regel einführte und den Gewinn von zwei Sätzen mit einem Punkt belohnt, hätte den Zürcherinnen sogar eine Fünfsatz-Niederlage zur Qualifikation für die K.o.-Runde gereicht.

Nach klar gewonnenem Startsatz (25:18) lag Voléro im zweiten Durchgang lange im Hintertreffen, holte in der Endphase jedoch einen 17:21-Rückstand auf und behielt letztlich mit 25:23 die Oberhand. Im Anschluss, als beim verlustpunktlosen NLA-Leader vermehrt Ergänzungsspielerinnen zum Einsatz kamen und die Konzentration etwas nachliess, fand Mulhouse besser ins Spiel und kam zu einem deutlichen Satzgewinn (25:18). Dabei liess es Voléro jedoch nicht bewenden: Trotz erhöhter Fehlerquote entschieden die Zürcherinnen den vierten Umgang (25:19) und damit das vierte Champions-League-Spiel de suite für sich. "Unser junges Team hat viel Reife gezeigt. Nach dem Erfolg am Turnier in Basel war es schwierig, die Aufgabe in Mulhouse nicht zu euphorisch anzugehen", erklärte Voléros Teammanager Constantino Franzoso nach der Partie.

Im letzten Gruppenspiel trifft Voléro am 11. Januar auf den ebenfalls bereits für die K.o-Phase qualifizierten und noch ungeschlagenen Gruppenfavoriten Eczacibasi Istanbul.

Im drittklassigen Challenge Cup entschieden die Schaffhauserinnen das Sechzehntelfinal-Hinspiel bei Anorthosis Famagusta ohne Satzverlust für sich. Nachdem Kanti in den ersten beiden Durchgängen ohne Mühe die Oberhand behalten hatte (25:21 und 25:16), brachte sich der Tabellenvierte der Frauen-NLA im dritten Umgang nochmals selbst in Bedrängnis, siegte letztlich jedoch 30:28.

Dank dem Sieg in Limassol hat das Team von Coach Andreas Vollmer im Rückspiel in einer Woche ein "Golden Set" bereits auf sicher.

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