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Voigt nach Horrorsturz bereits wieder zu Scherzen aufgelegt

Jens Voigt

Jens Voigt

Der bei der Tour de France schwer gestürzte Jens Voigt darf das Spital bald wieder verlassen.

Gemäss dem Saxo-Bank-Eqipenchef Bjarne Riis wird der deutsche Radprofi nach seinem Horrorsturz, bei dem er sich in der Dienstag-Etappe der Tour de France einen Jochbeinbruch und eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, nur noch "einige Tage" im Krankenhaus in Grenoble bleiben müssen. "Es geht ihm aber schon wieder überraschend gut und er macht schon wieder Spässe", sagte Riis am Donnerstag, vor dem Tour-de-France-Zeitfahren, in Annecy.

Der Teamchef habe beim Telefonat mit Voigt sogar Mühe gehabt, den Eifer des 37-Jährigen zu bremsen: "Jens fragte schon: Was ist mein nächstes Rennen? Etwa die Dänemark-Rundfahrt?" Da diese aber bereits am nächsten Mittwoch beginnt, hat Riis dem fünffachen Familienvater geraten: "Bleibt ruhig, Junge."

Jens Voigt will jedenfalls mit diesem fürchterlichen Sturz seine persönliche Tour-de-France-Geschichte nicht abschliessen, und geht fest von einer Teilnahme 2010 aus. "So kann ich ja schlecht aufhören. Ich will auf jeden Fall im nächsten Jahr die Tour fahren", sagte der Deutsche. Er hoffe, dass er bereits am Freitagabend das Krankenhaus in Grenoble verlassen könne. "Die wollen noch einmal meinen Kopf scannen, weil da ein kleines Blutgerinnsel wegen der Gehirnerschütterung war", berichtete er.

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