Die Unterschiede zwischen einer potentiellen Spitzenmannschaft der deutschen Bundesliga und einer Mannschaft, die sich seit Monaten im Mittelfeld der Challenge League aufhält, waren zu gross, als dass auch nur im Ansatz eine Überraschung möglich gewesen wäre.

Frankfurts Trainer Adi Hütter, unweit vom Ländle im vorarlbergischen Hohenems aufgewachsen, hatte vor dem Match von einem "starken Gegner" gesprochen. Vielleicht erreichte er damit, dass seine Spieler trotz der vermeintlich leichten Aufgabe mit voller Konzentration zur Sache gingen. Jedenfalls stand es vor 5900 Zuschauern schon nach 40 Minuten 0:3. Der serbische Offensivspieler Filip Kostic traf zweimal.

Die Frankfurter spielten noch ohne den verletzten Djibril Sow, dafür bis in die zweite Halbzeit hinein mit Gelson Fernandes, der die zentrale Position im Mittelfeld hielt.

Vaduz – Eintracht Frankfurt 0:5 (0:3)

5908 Zuschauer. - SR Tierney (ENG). - Tore: 11. Kostic 0:1. 27. Kostic 0:2. 40. Kohr 0:3. 53. Paciencia 0:4. 63. Gacinovic 0:5.

Vaduz: Büchel; Sülüngöz, Schmid, Simani; Dorn, Wieser (75. Sele), Prokopic, Göppel; Cicek (66. Frick), Coulibaly; Sutter (46. Schwizer).

Bemerkungen: Vaduz ohne Antoniazzi (gesperrt), Lüchinger, Mikus, Drazan und Milinceanu (alle verletzt). Eintracht Frankfurt bis 66. mit Gelson Fernandes (verwarnt), ohne Sow (verletzt).