Empfang

Unterwasser empfängt seinen Olympia-Helden Simon Ammann

Simon Ammann wird gefeiert

Simon Ammann wird gefeiert

Tausende Fans haben den Skispringer Simon Ammann am Abend im «Similand» Toggenburg empfangen. Mit einem Umzug und einem Festakt in seinem Heimatort Unterwasser wurden Simis Goldmedaillen Nummer 3 und Nummer 4 gefeiert.

Der beste Moment beim Heimflug mit dem Helikopter sei der Anblick der Churfirsten gewesen, sagte der schmunzelnde Goldjunge vor dem offiziellen Empfang dem Medien-Tross. "Als sich der Nebel über der Bergkette gelichtet hat, wusste ich, ich bin zu Hause."

Unter königlicher Begleitung der einheimischen Schwingerkönige Jörg Abderhalden und Nöldi Forrer, Jubelrufen, Schellengetöse und Alphornklängen wurde der Doppel-Olympiasieger zusammen mit seinen Eltern in einem Zweispänner durchs Dorf kutschiert.

Bevölkerung, Vereine, Fans und Gäste begleiteten ihren "goldenen Überflieger". Plakate und Spruchbänder mit Gratulationen für den "voll-geilen Simi" säumten nicht nur die Umzugsroute, sondern das ganze Toggenburg. Das Tal war für die Siegesfeier kurzerhand in "Similand" umgetauft worden.

Die meisten Fans trugen trotz Dunkelheit Sonnenbrillen. Diese sind Kult, seit Simon Ammann seine zweite Goldmedaille in Kanada mit einer weissen Sonnenbrille auf der Nase abgeholt hat. Das Organisationskomitee hatte 2000 weisse Brillen für die Empfangsfeier bestellt, die in kürzester Zeit ausverkauft waren.

In einer selbstgebastelten Sänfte wurden Simon Ammann und sein Trainer Martin Künzle in die Tennishalle von Unterwasser getragen und mit tosendem Applaus empfangen. Grössen aus Sport und Politik, darunter Roger Fehr von Swiss Ski, der St. Galler Regierungsrat Joe Keller und SVP-Präsident Toni Brunner überbrachten Gratulationen und Geschenke.

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