Unihockey

Unihockey-Nationalteam im Viertelfinal gegen Norwegen

Kaspar Schmocker (l.) feiert seinen Treffer zum 3:1.

Kaspar Schmocker (l.) feiert seinen Treffer zum 3:1.

Nach einem deutlichen 14:3-Erfolg gegen Estland beendet die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft die Vorrunde als ungeschlagener Gruppensieger. Sie trifft somit in den WM-Viertelfinals auf Norwegen.

Ein Stromausfall am Nachmittag in der Berner Wankdorfhalle sorgte dafür, dass die Partie zwischen der Schweiz und Estland erst mit rund 100 Minuten Verspätung angepfiffen werden konnte.

Die ärgerliche Strompanne und der verspätete Spielbeginn brachte die Schweizer nicht aus dem Konzept. Sie gerieten zwar nach nur 96 Sekunden durch ein Powerplay-Tor der Esten in Rückstand, korrigierten den "Fehlstart" aber rasch.

Schweizer Unihockeyaner im Torrausch gegen Estland: Christoph Hofbauer (15) erzielt den vierten Treffer.

Schweizer Unihockeyaner im Torrausch

Nach knapp neun Minuten und Treffern von Emanuel Antener und Markus Gerber hatten die Schweizer die Partie gedreht. Sie bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und gerieten nicht mehr in Gefahr, die Partie noch zu verlieren. Nach dem dritten zweistelligen Sieg an dieser WM hat die Schweiz die erste Hürde Vorrunde unbeschadet überstanden.

Wie beim 35:0 gegen Singapur am Vortag heimste Antener auch gegen Estland am meisten Skorerpunkte ein. Der aktuelle Ligatopskorer, der auch das entsprechende Ranking der WM anführt, erzielte zwei Tore und vier Assists. Gegen Singapur war er auf zwölf Punkte gekommen.

Die Schweizer gehen auch im Viertelfinal gegen Norwegen als klare Favoriten an den Start. Gegen die Skandinavier haben die Schweizer in 21 Duellen (bei sechs Unentschieden) noch nie verloren. Den letzten Punktverlust setzte es vor sechs Jahren im Startspiel der WM in Schweden (6:6) ab.

WM in der Schweiz. Viertelfinals. Am Donnerstag. In Bern: In Bern: Schweiz - Norwegen (16.30 Uhr) und Schweden - Slowakei (19.30). In Zürich: Finnland - Tschechien (15.30 Uhr) und Lettland - Deutschland (18.30). - Halbfinals (am Samstag im Hallenstadion, Zürich): Finnland/Tschechien - Schweiz/Norwegen und Schweden/Slowakei - Lettland/Deutschland.

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