Leichathletik

Tyson Gay trifft auf Asafa Powell

Tyson Gay

Tyson Gay

Heute Abend kommt es über 100 m zum ersten Duell in diesem Jahr zwischen dem Jamaikaner Asafa Powell und dem Amerikaner Tyson Gay.

Die Jackpot-Anwärter Jelena Isinbajewa (Stab), Sanya Richards (400 m) und Kenenisa Bekele (5000 m) streben den dritten von sechs Siegen in der Golden League an. Nach einem Drittel der 12. und letzten Golden-League-Saison sind auch noch Kerron Stewart (100 m), Damu Cherry (100 m Hürden) und Tero Pitkämäki (Speer) im Rennen um die Million verblieben.

Neben dem Kampf um den Jackpot stehen an der Golden Gala vor allem die beiden Sprints im Zentrum des Interesses. Mit Ausnahme von Superstar Usain Bolt, der am Dienstag in Lausanne mit seiner Klasseleistung über 200 m (19,59) bei strömendem Regen und Gegenwind seine Favoritenrolle für die WM in Berlin deutlich untermauerte, trifft sich im Stadio Olimpico die Crème de la Crème der Sprintszene.

Ein erstes Kräftemessen liefern sich Tyson Gay und der frühere Weltrekordhalter Asafa Powell. Gays bisherigen Auftritte sind vielsprechend: In New York stellte er Anfang Mai mit 19,58 über 200 m die Jahresweltbestzweit auf; im Vorlauf der US-Trials lief er über 100 m 9,75, allerdings mit zu grosser Windunterstützung (3,8 m/s).

Sein Top-Level noch nicht erreicht hat Asafa Powell, der an den Nachwehen seiner im April erlittenen Knöchelverletzung leidet. Momentan sei er bei 85 Prozent seiner Leistungsfähigkeit angelangt, sagte der Jamaikaner, der in Rom zum 50. Mal in seiner Karriere unter zehn Sekunden bleiben könnte und zuletzt in Oslo und Lausanne trotz widriger Bedingungen 10,07 gelaufen war.

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