Einen besseren Einstand hätte sich Nationaltrainer Rolf Brack nicht wünschen können, umso mehr, als er am Vortag beim Bundesligisten Balingen-Weilstetten entlassen worden war. Die junge Schweizer Equipe, die ohne Regisseur Andy Schmid (braucht eine Pause), Abwehrchef Daniel Fellmann (berufliche Gründe) sowie die geschonten Manuel Liniger und Alen Milosevic antrat, zeigte eine mehr als erfreuliche Leistung, die nicht unbedingt hatte erwartet werden können.

Ganz stark war die zweite Halbzeit, in der die Gastgeber den Weissrussen nur noch acht Tore zugestanden. Dabei präsentierte sich Aurel Bringolf in Hochform: Der Keeper von GC Amicitia wehrte in den zweiten 30 Minuten nicht weniger als neun Schüsse ab. Brack bezeichnete die Leistung von Bringolf nach der Pause als überdurchschnittlich. Bester Werfer der Gastgeber war Linkshänder Nicolas Raemy mit sechs Toren.

Schweiz - Weissrussland 31:25 (15:17)

Eulachhalle. - 1100 Zuschauer. - SR Baumgart/Wild (De). - Torfolge: 0:3, 3:3, 7:7, 7:9, 9:9, 12:12, 12:14, 14:15, 14:17, 15:17; 16:18, 18:18, 18:19, 20:19 (37.), 20:20, 22:20, 23:22, 25:22, 26:24, 29:24, 29:25, 31:25. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 11mal 2 Minuten gegen Weissrussland.

Schweiz: Bringolf/Portner (6.-22. und für 2 Penaltys); Pendic (4/2), von Deschwanden (4/1), Graubner (2), Dähler (2), Raemy (6), Hess (1), Jud (2), Muggli (2), Freivogel (1), Baviera, Vernier (1), Geisser, Svajlen (3), Lier (3).